Georg Breuer

Georg Breuer steht für ein 1880 gegründetes Rheingauer Weingut mit historischer Verankerung in Rüdesheim am Rhein. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts befindet sich das Gut im Besitz der Familie Breuer; seinen heutigen Namen trägt es nach Georg Breuer, der den Betrieb und dessen Export ausbaute.

Die Weinberge verteilen sich auf Rüdesheim, Rauenthal und Lorch, wobei 65 Prozent der bewirtschafteten Flächen in Steillagen liegen. Zum markanten Lagenprofil gehören der Rauenthaler Nonnenberg als Alleinbesitz beziehungsweise Monopol und der Rüdesheimer Berg Schlossberg mit seinem seit 1980 verwendeten Künstleretikett.

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Von der Weinhandlung zum Weingut Georg Breuer

Die Geschichte beginnt 1880: Bernhard Scholl und Albert Hillebrand gründeten das Weingut als Teil einer Weinhandlung. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist es im Besitz der Familie Breuer. Georg Breuer, nach dem das Gut heute benannt ist, übernahm eine prägende Rolle für die weitere Identität des Hauses und baute den Export aus.

Heute tritt die Entität als Weingut Georg Breuer / Breuer OHG auf. Die operative Leitung wird auf der Produzentenseite Theresa Breuer gemeinsam mit Florian Moll und Joel Welander zugeschrieben. Damit verbindet sich eine klar benennbare Familiengeschichte mit einer gegenwärtig ausgewiesenen Leitungsstruktur.

Rheingauer Herkunft mit drei Ortsbezügen

Das Weingut bewirtschaftet nach eigener Angabe 40 Hektar in Rüdesheim, Rauenthal und Lorch im Rheingau. Die Flächen verteilen sich dabei auf 25,5 Hektar in Rüdesheim, 6,5 Hektar in Rauenthal und 8 Hektar in Lorch. 65 Prozent der Weinberge liegen in Steillagen – ein präziser Hinweis auf die topografischen Bedingungen, unter denen ein großer Teil der Rebflächen bewirtschaftet wird.

Zum eigenen Lagenprofil zählt Georg Breuer unter anderem den Rauenthaler Nonnenberg, den das Weingut als Alleinbesitz beziehungsweise Monopol führt. In Lorch zählt das Weingut die Lage Pfaffenwies zu seinem genannten Lagenprofil. Die geografische Struktur des Hauses lässt sich damit nicht auf einen einzigen Ort reduzieren, sondern umfasst drei klar ausgewiesene Rheingauer Anbauorte.

Riesling als Zentrum des Rebsortenprofils

Die Rebsortenverteilung wird vom Weingut mit 86 Prozent Riesling, 10 Prozent Spätburgunder, 3 Prozent Grauburgunder und 1 Prozent Weißburgunder angegeben. Zusätzlich nennt der Betrieb Orléans und Heunisch. Diese Zahlen beschreiben die aktuelle Gewichtung der bewirtschafteten Rebsorten und machen den Riesling zum quantitativ deutlich größten Bestandteil des Profils, ohne andere Sorten auszublenden.

Das Künstleretikett am Berg Schlossberg

Eine besondere visuelle Konstante der Marke ist mit dem Rüdesheimer Berg Schlossberg verbunden: Das Weingut verwendet dafür seit 1980 ein Künstleretikett. Es gehört damit nicht nur zur Bezeichnung einer Lage, sondern auch zur dokumentierten Markengeschichte von Georg Breuer.

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