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Ein Familienprojekt im Priorat
Gratavinum entstand 2003 als eigenständiges Projekt von Joan und Josep Cusiné, ihren Ehefrauen und dem Önologen Jordi Fernández. Der Sitz liegt in Gratallops im Priorat, in der spanischen Provinz Tarragona. Rechtlich ist das Weingut der DOQ Priorat zugeordnet.
Auch der Markenname verweist direkt auf diesen Ursprung: „Gratavinum“ ist eine Verbindung aus „Gratallops“ und „Vinum“, dem lateinischen Wort für Wein. Damit benennt die Marke zugleich ihren Ort und ihren Gegenstand, ohne sich von der regionalen Herkunft zu lösen.
Ökologischer und biodynamischer Weinbau
Nach Angaben des Regulierungsrats bewirtschaftet Gratavinum 10 Hektar zertifizierte Rebfläche. Die Flächen werden ökologisch und biodynamisch nach Demeter bewirtschaftet. Sie verteilen sich auf Camps d’en Piqué, Guinarderes und Rocafort bei Gratallops sowie auf Ullastres bei Poboleda.
Diese geografische Aufteilung beschreibt das Arbeitsgebiet des Weinguts präziser als eine allgemeine Berufung auf das Priorat: Gratavinum arbeitet mit Rebflächen aus mehreren konkret benannten Bereichen und zwei Gemeinden innerhalb der Herkunftsregion.
Das eigenständige Weinportfolio
Zum eigenständigen Gratavinum-Portfolio gehören unter anderem die Weine GV5, 2πr, Silvestris, Coster und Dolç d’en Piqué. Diese Namen bezeichnen Weine aus dem eigenständigen Priorat-Portfolio von Gratavinum.
Gratavinum lässt sich damit als klar umrissenes Familienprojekt lesen: gegründet im Jahr 2003, verankert in Gratallops, mit zertifiziertem ökologischem und biodynamischem Weinbau und einem eigenen Priorat-Portfolio mit mehreren benannten Weinen.