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James Burrough und der Ursprung von Beefeater
James Burrough erwarb 1863 eine Destillerie in der Cale Street in Chelsea und entwickelte dort verschiedene Gin-Rezepturen. 1876 entstand Beefeater. Der Markenname verweist auf die Yeoman Warders des Tower of London, die umgangssprachlich als „Beefeaters“ bekannt sind.
Für die Einordnung ist die Trennung der Namen wichtig: James Burrough bezeichnet den Gründer und das Herstellerhaus, nicht eine zusätzliche Gin-Serie. Die zugeordneten Abfüllungen tragen Beefeater als Produktmarke. Diese gehört heute zum Portfolio von Pernod Ricard.
In London destilliert
Seit 1958 wird Beefeater am Standort in Kennington hergestellt. Die Verbindung zu London beschränkt sich damit nicht auf den Namen und die Gestaltung der Flaschen: Der Gin wird tatsächlich in der britischen Hauptstadt destilliert.
Beefeater London Dry und Beefeater 24 im Vergleich
Die beiden Varianten unterscheiden sich vor allem in der Auswahl ihrer Botanicals und ihrem aromatischen Schwerpunkt:
- Beefeater London Dry: Die klassische Rezeptur umfasst neun Botanicals. Wacholder, Zitronenschale und Sevilla-Orangenschale sorgen für ein trockenes, deutlich zitrusbetontes Profil.
- Beefeater 24: Zwölf Botanicals prägen diese Variante. Grapefruitschale, chinesischer Grüntee und japanischer Sencha ergänzen Wacholder und Zitrusfrüchte um feinherbe Tee- und Grapefruitnoten.
Welche Beefeater-Variante passt besser?
Beefeater London Dry ist die geradlinigere Wahl für ein klassisches Verhältnis von Wacholder, trockener Würze und Zitrusfrucht. Beefeater 24 setzt mit Grapefruit und zwei Teesorten einen eigenständigeren, feinherben Akzent. Der Name James Burrough verbindet beide Gins auf Hersteller- und Herkunftsebene.