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Ein Domaine aus Albertville
Jean-Yves Péron steht für ein Domaine viticole in Albertville, dort, wo die Combe de Savoie ausläuft. Die geografische Einordnung ist für das Verständnis der Marke zentral: Das Weingut produziert seine Weine als Vin de Savoie und arbeitet in einem alpinen Landschaftsraum. Die Weinberge befinden sich an gut exponierten Hängen am Fuß der Bergmassive.
Als geologischen Bezug nennt die Gebietsquelle Schutt- beziehungsweise Geröllböden. Diese Böden werden dort als für die Savoyer Rebsorten geeignet beschrieben. Damit ist der Herkunftsbezug des Domaines klar umrissen, ohne dass sich daraus ein einheitlicher Geschmack aller Abfüllungen ableiten lässt.
Die Rebsorten der Savoie
Im weißen Segment arbeitet das Domaine mit Jacquère, Altesse und Bergeron. Diese drei Sorten gehören zum belegten weißen Rebsortenspektrum des Domaines. Bei den roten Weinen wird Mondeuse noire genannt.
Die Mondeuse-Weine werden als strukturiert, würzig und lagerfähig beschrieben. „Lagerfähig“ bezeichnet dabei eine für die Aufbewahrung geeignete Entwicklungsperspektive und nicht zwingend einen bestimmten Trinkzeitpunkt. Die Einordnung grenzt die Mondeuse stilistisch von einer bloß fruchtbetonten Rotweinbeschreibung ab, ohne einzelne Jahrgänge oder Ausbaumethoden zu verallgemeinern.
Herkunft vor Behauptung
Wer Jean-Yves Péron fachlich einordnet, sollte deshalb zunächst auf Herkunftsbezeichnung, Landschaft und Rebsorte achten: Vin de Savoie, die Hänge am Fuß alpiner Mass beziehungsweise Bergmassive, Schutt- und Geröllböden sowie Jacquère, Altesse, Bergeron und Mondeuse noire bilden den belegten Rahmen. Über konkrete Herstellungsverfahren oder einzelne Cuvées sagen diese Angaben hingegen nichts aus.