Ktima Tselepos

Ktima Tselepos wurde 1989 von Yiannis und Amalia Tselepos in Mantinia gegründet und arbeitet am südöstlichen Rand der dortigen Hochebene am Fuß des Parnonas. Der Standort liegt auf etwa 750 Metern Höhe; im Zentrum der Arbeit steht Moschofilero und die Frage, wie vielfältig sich diese Rebsorte zeigen kann.

Historisch markierte die 1990 eingeführte Herkunftsbezeichnung Mantinia (geschützte Ursprungsbezeichnung) die erste Etikettenlinie des Hauses. Neben dem Kern in Mantinia umfasst die Tselepos-Weinwelt weitere Bereiche wie Ktima Driopi und Canava Chrissou – Tselepos.

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Moschofilero als Ausgangspunkt

Ktima Tselepos ist eng mit Mantinia verbunden: Yiannis und Amalia Tselepos gründeten das Weingut 1989 in dieser Region. Die Weinberge des Guts liegen am südöstlichen Rand der Hochebene von Mantinia am Fuß des Parnonas, auf rund 750 Metern Höhe. Diese präzise Verortung bildet den Rahmen für die wichtigste Aufgabe des Hauses: das Potenzial von Moschofilero zu erforschen, zu erproben und sichtbar zu machen.

Moschofilero ist damit nicht bloß eine Rebsorte im Programm, sondern der zentrale Bezugspunkt der Markenidentität. Die erste 1990 veröffentlichte Etikettenlinie trug folgerichtig den Namen Mantinia und die geschützte Ursprungsbezeichnung der Herkunft. Eine geschützte Ursprungsbezeichnung kennzeichnet dabei einen Wein, dessen Herkunft rechtlich festgelegt ist.

Mehrere Herkünfte innerhalb der Tselepos-Weinwelt

Die Arbeit von Tselepos Wines geht über Mantinia hinaus. Unter dem Dach des Unternehmens stehen mehrere Weinbau- und Markenbereiche, darunter Ktima Tselepos, Ktima Driopi sowie Canava Chrissou – Tselepos. Neben Moschofilero verfolgt Yiannis Tselepos auch Vinifikationsprojekte mit Agiorgitiko und Assyrtiko; damit sind die Herkünfte Nemea beziehungsweise Santorini verbunden.

Diese Erweiterung sollte nicht den Kern des Hauses überdecken: Ktima Tselepos entstand aus der Beschäftigung mit Mantinia und Moschofilero. Agiorgitiko und Assyrtiko eröffnen dagegen weitere Bezugspunkte in anderen griechischen Weinherkünften. So wird die Marke nicht über eine einzige Rebsorte erklärt, sondern über die Verbindung klar benannter Sorten mit ihren jeweiligen Regionen.

Vom Gründungsgut zur nächsten Generation

Seit der Gründung durch Yiannis und Amalia Tselepos ist das Gut in eine nächste Entwicklungsphase eingetreten. Der Produzent beschreibt die zweite Generation als bereit, Verantwortung zu übernehmen. Das verweist auf Kontinuität, ohne die Gründungserzählung zu ersetzen: Mantinia, die 1990 eingeführte PDO-Linie und Moschofilero bleiben die historischen Fixpunkte von Ktima Tselepos.

Für die Einordnung der Marke ist deshalb die Unterscheidung der Namen hilfreich: Ktima Tselepos bezeichnet den Ursprung in Mantinia; Ktima Driopi und Canava Chrissou – Tselepos stehen als weitere Bereiche innerhalb von Tselepos Wines. Gemeinsam ist ihnen die Arbeit mit griechischen Rebsorten und konkret benannten Herkünften.

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