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Von Vosne-Romanée nach Nuits-Saint-Georges
La Maison Romane wurde von Oronce de Beler aufgebaut. Er ließ sich 2004 in Vosne-Romanée nieder und widmete sich zunächst dem Pinot noir aus Burgund. Seit 2017 befindet sich der Betrieb in Nuits-Saint-Georges, wo die Arbeit in einem größeren gewölbten Keller fortgeführt wird. Die Geschichte der Marke verbindet die Standorte Vosne-Romanée und Nuits-Saint-Georges.
Handarbeit und Ganztrauben-Vinifikation
Die Trauben werden von Hand gelesen. Eine sorgfältige Auswahl jeder einzelnen Traube erfolgt bereits im Weinberg und zusätzlich am Sortiertisch. Im Keller verfolgt La Maison Romane nach eigener Darstellung einen zurückhaltenden Ansatz: Die Weine werden grundsätzlich mit ganzen Trauben vinifiziert, während die Eingriffe bewusst gering gehalten werden.
Auch der weitere Ausbau folgt dieser Linie. Die Weine reifen zwölf Monate in älteren Eichenfässern. Auf eine Schönung und Filtration wird verzichtet; die Abfüllung erfolgt manuell. Diese Angaben beschreiben konkrete Entscheidungen der Herstellung und nicht bloß eine allgemeine Stilformel: Sie erklären, wie La Maison Romane mit Trauben, Ausbau und der Abfüllung umgeht.
Burgundische Herkünfte und Lagen
Das Portfolio umfasst Weine aus mehreren burgundischen Gemeinden und Lagen. Genannt werden unter anderem Chambolle-Musigny, Vosne-Romanée, Gevrey-Chambertin und Fixin. Damit steht nicht nur ein einzelner Herkunftsort im Mittelpunkt, sondern eine Auswahl verschiedener burgundischer Ursprünge innerhalb der Markenwelt. Bei den Weinen aus Chambolle-Musigny stammen die Trauben laut Produzent aus einer Parzelle, die sich über zwei Climats erstreckt.
Seit 2020 auch Bier
Eine Erweiterung der Markengeschichte kam ab dem Jahrgang 2020 hinzu: La Maison Romane gibt seitdem auch einem Bierportfolio ihren Namen. Die dokumentierte Markenwelt endet somit nicht bei Burgunderwein, sondern umfasst seit diesem Zeitpunkt zusätzlich Bier.