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La Vizcaína de Vinos in Valtuille de Abajo
Raúl Pérez rief La Vizcaína de Vinos 2011 ins Leben, um Weinberge seiner Heimat Valtuille de Abajo getrennt abzubilden. Das Dorf liegt im Bierzo im Nordwesten Spaniens. Die Marke steht daher nicht für das gesamte Schaffen von Raúl Pérez, sondern für eine klar auf Valtuille ausgerichtete Reihe.
Die Namen El Rapolao, La Poulosa, Las Gundiñas und La Vitoriana verweisen auf unterschiedliche Standorte rund um das Dorf. Sie sind keine bloßen Fantasienamen, sondern bilden den geografischen Aufbau des Portfolios. Das macht Vergleiche innerhalb derselben Marke besonders interessant: Herkunft, Jahrgang und Flaschenformat lassen sich betrachten, ohne zugleich den Erzeuger zu wechseln.
Die roten Abfüllungen vergleichen
Bei den Rotweinen steht Mencía im Vordergrund. Viele der alten Parzellen sind jedoch als traditionelle Mischpflanzungen angelegt, sodass neben Mencía weitere lokale rote und weiße Sorten in den Weinen vorkommen können. Die Abfüllungen sollten deshalb nicht pauschal als sortenreine Mencía-Weine verstanden werden.
Wer die Unterschiede der Lagen nachvollziehen möchte, vergleicht El Rapolao, La Poulosa, Las Gundiñas oder La Vitoriana möglichst aus demselben Jahrgang. Eine Magnum ist dabei keine eigene Cuvée, sondern eine Formatvariante der jeweiligen Abfüllung; Lage, Jahrgang und Flaschengröße sind getrennte Auswahlkriterien.
La del Vivo: die weiße Seite des Projekts
La del Vivo nimmt innerhalb von La Vizcaína de Vinos eine eigene Rolle ein. Die weiße Abfüllung basiert auf Godello und Doña Blanca und bietet damit eine Alternative zu den Mencía-geprägten Rotweinen. Obwohl Händler den Wein mitunter vorrangig unter dem Namen Raúl Pérez führen, gehört er zur Valtuille-Linie von La Vizcaína de Vinos.