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Monastrell aus Bullas
Bodegas Lavia gehört zur MGWines Group und arbeitet in der D.O. Bullas, einem Herkunftsgebiet in der Region Murcia. Der konkrete Standort liegt im Gebiet La Venta del Pino am Fuß der Sierra Espuña. Das Markenprofil ist eng an die Rebsorte Monastrell gebunden: Die Bodega beschreibt ihre Weine als Erzeugnisse hoch gelegener Monastrell-Weinberge auf etwa 800 Metern über dem Meeresspiegel.
Damit steht bei Lavia nicht eine breit angelegte Rebsortenpalette im Vordergrund, sondern die Verbindung aus einer einzelnen regional geprägten Rebsorte, einem präzise benannten Anbaugebiet und der Höhenlage. Die D.O. Bullas liefert dabei den rechtlichen Herkunftsrahmen für die Weine.
Weinberge in Buschreberziehung
Zum beschriebenen Standort gehören 12 Hektar Weinberge, die als Buschreben erzogen werden. Die Reben stehen in einem Schwemmtal mit tiefen, nährstoffarmen Böden. Diese Angaben charakterisieren den materiellen Kern der Marke: 12 Hektar Weinbergsflächen, eine Weinbergfläche in Buschreberziehung und ein klar abgegrenzter Bodenstandort innerhalb von La Venta del Pino.
Der Produzent führt die Lavia-Weine als vollständig ökologisch erzeugt. Ökologischer Anbau ist damit kein nachträglich ergänztes Einzelmerkmal, sondern Bestandteil der offiziellen Beschreibung des Markenprofils.
Mehrere Monastrell-Weinlinien
Das Portfolio beziehungsweise die dokumentierte Weinlinie der Bodega umfasst mehrere rote Monastrell-Weine aus der D.O. Bullas. Genannt werden Lavia, Finca Paso Malo, Valles de Lavia und Venta del Pino. Die unterschiedlichen Bezeichnungen verweisen im Markenkontext auf eine gegliederte Auswahl innerhalb derselben Herkunft und Rebsorte; konkrete Unterschiede in Ausbau, Jahrgang oder sensorischem Ausdruck lassen sich aus den vorliegenden Angaben nicht ableiten.
Für die Einordnung von Lavia sind deshalb vor allem drei Punkte maßgeblich: die Zuordnung zur MGWines Group, der Monastrell-Anbau auf rund 800 Metern in Bullas und die ökologische Erzeugung der Lavia-Weine.