Le Domaine D’Edouard

Le Domaine D’Edouard ist der Weingutsauftritt von Édouard Lepesme in Vaux-Auxerre. Die heutige Struktur entstand 2014 aus der Übernahme des zuvor von André Donat geführten Weinguts Dessus Bon Boire – auf Weinbergen, die in den 1960er-Jahren neu angelegt worden waren.

Auf 14 Hektar biologisch zertifizierter Rebfläche verbindet das Domaine manuelle Lese mit möglichst wenig interventionistischen Vinifikationen. Neben Pinot Noir und Chardonnay gehören Aligoté, Gamay und César zum Rebsortenspektrum; das Portfolio umfasst klassische, parzellenbezogene und schäumende Cuvées.

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Ein Weingut mit Geschichte in Vaux-Auxerre

Le Domaine D’Edouard ist die Weinmarke und der Weingutsauftritt von Édouard Lepesme. Rechtlich wird der Betrieb durch die EARL Les Collines de Vaux mit Sitz in Vaux bei Auxerre geführt. Seine heutige Form erhielt das Domaine 2014, als Édouard Lepesme das zuvor von André Donat geführte Weingut Dessus Bon Boire übernahm.

Damit knüpft der Betrieb an eine noch jüngere Weinbaugeschichte des Orts an: Die Weinberge von Dessus Bon Boire waren in den 1960er-Jahren in Vaux-Auxerre neu angelegt worden. Das Domaine steht somit nicht für eine über viele Generationen belegte Familienchronik, sondern für die Fortführung und eigenständige Entwicklung eines Weinbergsbestands, der in dieser Zeit neu begründet wurde.

Vaux-Auxerre und biologischer Weinbau

Das Weinbaugebiet Vaux-Auxerre liegt an den Hängen am linken Ufer der Yonne. Der regionale Untergrund wird als überwiegend tonig-kalkig und geologisch vom Jura geprägt beschrieben. Das Domaine bewirtschaftet 14 Hektar Reben auf zwei Hängen des Dorfs; die Flächen sind biologisch zertifiziert.

Im Anbau stehen überwiegend Pinot Noir und Chardonnay. Ergänzt wird das Spektrum durch Aligoté, Gamay und César. Diese Sortenbasis bildet die Grundlage für Weine mit unterschiedlicher stilistischer und herkunftsbezogener Ausrichtung, ohne dass das Domaine sein Profil auf eine einzige Rebsorte oder eine einzelne Weinlinie beschränkt.

Zurückhaltende Vinifikation und kleine Parzellenserien

Die Arbeitsweise beginnt mit manueller Lese. Im Keller kann das Lesegut je nach Wein ganztraubig oder entrappt verarbeitet werden. Die Gärung erfolgt mithilfe natürlicher Hefen und Bakterien; beim Einsatz von Sulfiten übt sich der Produzent nach eigener Beschreibung in Zurückhaltung. Gemeint ist damit keine vollständig standardisierte Methode, sondern ein möglichst wenig interventionistischer Ansatz, der verschiedene Entscheidungen von Cuvée zu Cuvée zulässt.

Das markeneigene Portfolio gliedert sich in klassische, parzellenbezogene und schäumende Cuvées. Besonders klar lässt sich die kleinteilige Herkunftsarbeit an den Parzellenweinen ablesen: Der Produzent beschreibt sie als Kleinauflagen von jeweils etwa 500 bis 1.500 Flaschen. Die Parzellenweine ergänzen damit die klassischen und schäumenden Cuvées um ausdrücklich herkunftsbezogene Kleinauflagen.

Le Domaine D’Edouard verbindet damit einen präzise verorteten Auftritt in Vaux-Auxerre, biologisch zertifizierten Weinbau und eine bewusst zurückgenommene Kellerarbeit. Seine Besonderheit liegt weniger in einer behaupteten Hierarchie der Weine als in der Verbindung aus neu begründetem Weingut, regionalem Untergrund, mehreren Rebsorten und kleinen herkunftsbezogenen Serien.

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