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Ein Loire-Weingut mit eigener Geschichte
Le Rocher des Violettes entstand 2005, als Xavier Weisskopf den Betrieb im Alter von 25 Jahren in Saint-Martin-le-Beau gründete. Clémence Weisskopf kam 2010 vollständig zum Weingut hinzu. Die Bezeichnung Le Rocher des Violettes verweist nicht auf eine Rebsorte oder eine Appellation, sondern auf die erste Kellerei des Betriebs in Amboise.
Das Weingut liegt in der Touraine zwischen Loire und Cher und bewirtschaftet nach eigener aktueller Darstellung 18 Hektar Rebfläche. Zur Gründung übernahm es alte Chenin-Reben in der AOC Montlouis-sur-Loire sowie alte Côt-Parzellen in der AOC Touraine. Chenin und Côt sind damit zwei klar benannte Bestandteile der Rebgrundlage des Hauses.
Biologischer Weinbau und Handarbeit
Le Rocher des Violettes arbeitet seit 2008 biologisch. Die Weine sind durch Ecocert zertifiziert; damit ist die biologische Bewirtschaftung mit einer Zertifizierung verknüpft. Ein weiteres durchgängig beschriebenes Merkmal liegt in der Weinbergsarbeit: Alle Weinlesen werden von Hand durchgeführt.
Die Identität des Weinguts
Die Identität von Le Rocher des Violettes ergibt sich aus der Verbindung eines 2005 gegründeten Loire-Weinguts mit Rebflächen in Montlouis-sur-Loire und Touraine. Hinzu kommen die historische Namensgebung über Amboise, der biologische Anbau seit 2008 und die manuelle Lese. Diese Eckpunkte ordnen das Weingut in den geografischen und appellationsbezogenen Rahmen der Touraine ein, ohne seine Geschichte auf eine einzelne Herkunft oder Rebsorte zu reduzieren.