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Eine Marke mit Ursprung auf Capri
Limoncello DICAPRI erzählt seine Geschichte nicht über eine beliebige italienische Herkunft, sondern ausdrücklich über Capri. Die offizielle Markendarstellung führt die frühe Verbreitung des Rezepts auf Vincenza Canale zurück. Im frühen 20. Jahrhundert begann sie demnach, selbst gemachten Limoncello im Hotel beziehungsweise in der Pension Mariantonia anzubieten. Aus diesem familiären Rezept entwickelte sich die Markengeschichte, die bis heute mit der Insel verbunden wird.
1988 gründeten Nachkommen Vincenza Canales die Limoncello di Capri S.r.l. Die Produzentenseite bezeichnet das Unternehmen außerdem als erstes, das den Namen „limoncello“ patentierte und verwendete. Das ist eine markenrechtliche Angabe zur Unternehmensgeschichte und keine eigene geschützte Herkunftskategorie für den Likör.
Limone di Sorrento IGP als festgelegter Rohstoff
Das zentrale Herstellungsmerkmal von Limoncello DICAPRI ist die ausschließliche Verwendung von Limone di Sorrento IGP. Die Abkürzung IGP steht für eine geschützte geografische Angabe. Sie bezieht sich hier auf die Zitrone als landwirtschaftliches Erzeugnis: Das offiziell definierte Produktionsgebiet umfasst unter anderem Capri und Anacapri sowie Bereiche der Sorrentiner Halbinsel.
Damit lässt sich die Herkunft präzise einordnen: „Limone di Sorrento IGP“ bezeichnet den geschützten Rohstoff, während Limoncello DICAPRI der Markenname des daraus hergestellten Limoncello ist. Die Angabe macht also die geografische Grundlage der verwendeten Zitronen kenntlich, nicht eine eigenständige Likörklassifikation.
Schaleninfusion in Getreidealkohol
Für die Herstellung werden die Zitronenschalen eine Woche lang bei konstanter Temperatur in Alkohol aus Getreide infundiert. Dieses Verfahren rückt die Schale als aromatischen Bestandteil in den Mittelpunkt. Die Kombination aus dem festgelegten Zitronenrohstoff und der zeitlich beschriebenen Infusion bildet den sachlich greifbaren Kern des Markenprofils.