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Ein Weinprojekt aus Alhambra
Bodegas Mano a Mano und die Weinmarke Mano a Mano tragen denselben Namen. Das Projekt entstand 2006 in Alhambra, einer Gemeinde in der Provinz Ciudad Real in Castilla-La Mancha. Die Bodega bewirtschaftet nach eigener Darstellung 330 Hektar eigene Weinberge: 300 Hektar liegen auf der Finca La Dehesa bei Alhambra, weitere 30 Hektar auf der Finca Sierra de La Solana bei Herencia.
Als Grundlagen ihres Projekts hebt die Bodega sehr alte Rebstöcke im Gobelet-Schnitt und sehr karge Böden hervor. Der Gobelet-Schnitt bezeichnet dabei eine Erziehungsform, bei der die Reben ohne dauerhaftes Drahtrahmensystem als freistehende Stöcke erzogen werden.
Der namensgleiche Mano-a-Mano-Wein
Der Wein Mano a Mano wird als reinsortiger Tempranillo geführt. Seine Herkunftskategorie ist die geschützte geografische Angabe IGP Vinos de La Tierra de Castilla. Diese Bezeichnung ist nicht mit der Denominación de Origen La Mancha gleichzusetzen. Für die fachliche Einordnung des Weins sind damit vor allem der Name Mano a Mano, die Rebsorte Tempranillo und die ausgewiesene geografische Angabe maßgeblich.
Der Markenname bezeichnet somit sowohl das Weinprojekt als auch eine konkrete Abfüllung der Bodega. Diese doppelte Verwendung macht die Unterscheidung zwischen Erzeugername und Weinbezeichnung besonders relevant.
Venta la Ossa als eigenständige Linie
Neben Mano a Mano gehört die Linie Venta la Ossa zum offiziellen Weinportfolio der Bodega. Genannt werden Venta la Ossa Tempranillo, Venta la Ossa TNT, Venta la Ossa Syrah und Venta la Ossa Cabernet-Sauvignon. Die Linienbezeichnung steht damit für mehrere eigenständige Abfüllungen und nicht für eine alternative Schreibweise des namensgleichen Mano-a-Mano-Weins.
Wer das Portfolio fachlich einordnet, sollte deshalb zunächst den genauen Liniennamen und die ausgewiesene Rebsorte beachten. Bei konkreten Abfüllungen kann zusätzlich der Jahrgang eine zeitliche Einordnung ermöglichen.