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Aus einer Weinidee wurde ein eigenes Weingut
Montecastro entstand im Jahr 2000 aus dem Zusammenschluss von Weinfreunden. Ihr Vorhaben war, gemeinsam Weinberge anzulegen und eine eigene Kellerei aufzubauen. 2002 wurden dafür 27 Hektar in fünf unterschiedlichen Parzellen angelegt; zugleich wurde die Kellerei errichtet. Der Consejo Regulador der D.O. Ribera del Duero führt Bodegas y Viñedos Montecastro, S.A. als registrierte Kellerei in Castrillo de Duero, Valladolid.
Höhenlagen und klares Rebsortenprofil
Die Weinberge befinden sich in der Provinz Valladolid bei Castrillo de Duero und reichen von 860 bis 923 Metern Höhe. Das Pflanzungsverhältnis gibt der Marke eine klar umrissene Grundlage: 90 Prozent der Rebfläche entfallen auf Tinto Fino, jeweils fünf Prozent auf Cabernet Sauvignon und Merlot. Damit ist die Weinbergsidentität präzise dokumentiert, ohne dass sich daraus pauschale Aussagen über jeden einzelnen Wein ableiten lassen.
Weinbereitung zwischen Handlese und französischem Holz
Die Trauben werden von Hand in 12-Kilogramm-Kisten gelesen. Für die Vinifikation und den Ausbau nutzt Montecastro unter anderem temperaturgeregelte Betonbehälter und französische Barriques.
Ein markanter Einschnitt im Jahr 2012
Seit 2012 ist Bodegas Hacienda Monasterio als Anteilseignerin an Montecastro beteiligt. Zugleich übernahm sie die technische, weinbauliche und kommerzielle Leitung. Dieser Schritt gehört zur jüngeren Unternehmensgeschichte der Marke und steht neben dem zuvor aufgebauten Weinbergsfundament.