- All
- Favorite
- Popular
- Most rated
Alvear-Tradition in der Extremadura
Palacio Quemado gehört zur Familie der Bodegas Alvear und wurde 1999 von deren achter Generation ins Leben gerufen. Die Marke ist in Extremadura im Südwesten Spaniens verankert und arbeitet unter der Herkunftsbezeichnung DO Ribera del Guadiana. Damit ist Palacio Quemado der Bodegas-Alvear-Familie zugeordnet und zugleich in der DO Ribera del Guadiana verankert.
Rebenbestand und parzellenbezogener Ansatz
Die offizielle Produzentenbeschreibung nennt einen Weinbergsbestand von 230 Acres mit damals 16-jährigen Reben. Tempranillo nimmt 50 Prozent der Fläche ein. Die übrige Bepflanzung umfasst Garnacha, Syrah, Petit Verdot sowie lokale Rebsorten. Diese Zusammensetzung macht sichtbar, dass Palacio Quemado nicht ausschließlich über eine einzelne Rebsorte definiert wird, sondern mehrere im Gebiet angebaute Sorten zusammenführt.
Die regionale Herkunftsseite beschreibt Palacio Quemado als Erzeuger parzellenbezogener Weine, die ihr Territorium und dessen Weinbautradition ausdrücken. „Parzellenbezogen“ verweist dabei auf die getrennte Betrachtung einzelner Weinbergsparzellen und nicht automatisch auf eine einzelne gesetzliche Herkunftskategorie.
Envínate und Grandes Pagos de España
Seit 2010 ist die Gruppe Envínate laut Produzentenseite für die Weinbereitung verantwortlich. Diese Zusammenarbeit gehört damit zur jüngeren Entwicklung der Marke und ist ein konkreter Bestandteil ihrer Herstellungsgeschichte.
Im Januar 2015 trat Palacio Quemado dem Verband Grandes Pagos de España bei. Die Verbandszugehörigkeit ist als Teil der Markenhistorie einzuordnen; sie ergänzt die Herkunftsangabe DO Ribera del Guadiana, ersetzt sie aber nicht.