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Pazo de Valdomiño ist eine galicische Destillerie und Spirituosenmarke mit Sitz in Goián, Pontevedra. Ihr Ursprung liegt im Ortsteil Pazo; die erste Marke des Unternehmens kam 1996 auf den Markt. Charakteristisch ist die Verbindung aus einem klar benannten Herkunftsort, eigener Herstellung und geschützten geografischen Angaben für zentrale galicische Spirituosenkategorien.
Goián und der Baixo Miño als Herkunftsbezug
Die Destillerie nennt Rúa Centinela 1 in Goián als ihren Standort. Für die verwendeten Rohstoffe führt Galicia Calidade einen Herkunftsbezug zu 35 Hektar im Baixo Miño an und beschreibt das Unternehmen als familiengeprägt. Damit ist die regionale Verankerung nicht nur über den Markennamen, sondern auch über den dokumentierten Rohstoffbezug und den Unternehmensstandort greifbar.
Mazeration und Destillation im eigenen Betrieb
Pazo Valdomiño beschreibt seine Herstellung als Mazeration ausgewählter Früchte und Botanicals, die anschließend im eigenen Betrieb destilliert werden. Mazeration bezeichnet dabei das Ausziehen von Bestandteilen in einer Flüssigkeit, bevor die Destillation folgt. Die Produktionsbeschreibung benennt somit nicht nur die Spirituosenkategorien, sondern auch zwei zentrale Schritte ihrer Herstellung.
Drei galicische Ausprägungen mit Herkunftsschutz
Das Portfolio wird vom Produzenten in drei Ausprägungen gegliedert: Kräuter, Orujo und Kaffee. Die offizielle galicische Qualitätsplattform führt Produkte des Hauses unter den geschützten geografischen Angaben für galicischen Orujo, Kräuterlikör und Kaffeelikör. Diese Angaben ordnen die entsprechenden Erzeugnisse rechtlich geschützten galicischen Herkunftskategorien zu, ohne daraus eine einheitliche Geschmacksrichtung für das gesamte Sortiment abzuleiten.
Für die Einordnung der Marke sind damit vor allem drei Eckpunkte maßgeblich: der dokumentierte Beginn im Jahr 1996, die Herstellung in Goián sowie die Ausrichtung auf galicische Likör- und Orujo-Spezialitäten mit geschützter geografischer Angabe.