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Pelissero: Familienweingut aus Treiso
Die Geschichte von Pelissero lässt sich an zwei Daten präzisieren: Seit 1957 werden die Hauptrebsorten Nebbiolo, Barbera und Dolcetto gelesen; 1960 entstand der erste eigene Wein. Heute beschreibt sich das Weingut als familiengeführt und bewirtschaftet 42 Hektar in Treiso, Neive, Barbaresco und Neviglie nahe Alba.
Damit ist Pelissero nicht nur über den Sitz in Treiso definiert, sondern auch über Rebflächen in mehreren Gemeinden der Barbaresco-Region. Die eigene Markenwelt umfasst neben den drei genannten Rebsorten weitere Linien, darunter Riesling, Favorita und Moscato sowie Weine aus Nebbiolo und die Linie Long-Now.
Barbaresco mit unterschiedlicher Herkunftslogik
Im Barbaresco-Portfolio stehen drei eigenständige Weine: Vanotu, Tulin und Nubiola. Bei Nubiola benennt der Produzent ein klares Mehrlagenkonzept: Die Trauben stammen zu 100 Prozent aus Nebbiolo und aus sechs kleinen Parzellen, die über Treiso, Barbaresco und Neive verteilt sind. Der Wein steht damit für die Verbindung mehrerer Herkünfte innerhalb dieser drei Gemeinden.
Tulin verweist dagegen auf eine konkrete Weinbergsbezeichnung. Seit dem Jahrgang 2001 trägt der frühere Barbaresco Annata diesen Namen; die Umbenennung bezog sich laut Pelissero auf den Weinberg, aus dem die Trauben stammen. Für die Einordnung ist deshalb wichtig, „Tulin“ als historische Weinlinienbezeichnung und nicht als Jahrgang zu verstehen.
Breites Rebsortenprofil rund um Alba
Neben den Barbaresco-Weinen führt Pelissero eigene Linien aus Dolcetto, Barbera, Nebbiolo, Riesling, Long-Now, Favorita und Moscato. Nebbiolo gehört neben Barbera und Dolcetto zur historischen Rebsortenbasis des Weinguts; zugleich umfasst die Marke weitere Linien mit weißen und aromatischen Rebsorten.