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Von Sevilla zur Strawberry-Gin-Kategorie
Puerto de Indias führt seine Entstehung auf zwei Brüder aus Sevilla zurück, die eine der ältesten Destillerien übernahmen. Die offizielle Markengeschichte setzt 2013 ein. Von dort aus entwickelte sich Puerto de Indias zu einer Marke, deren Identität eng mit Gin aus natürlichen Erdbeeren verbunden ist. Das Unternehmen beschreibt sich selbst als Pionier dieser Kategorie und als Ursprung des spanischen Pink Gins.
Der Bezug zu Andalusien ist dabei konkret: Die Marke stammt aus dem Umfeld der Destillerie Los Alcores de Carmona in Carmona, Sevilla, und verwendet nach eigener Darstellung natürliche Erdbeeren aus Huelva. Damit steht nicht lediglich eine rosafarbene Produktoptik im Vordergrund, sondern ein ausdrücklich benanntes Ausgangsprodukt innerhalb des Herstellungsprozesses.
Eine Destillerie mit ungewöhnlichem historischen Rahmen
Die Produktionsstätte wird offiziell mit dem Jahr 1880 datiert. Zugleich beschreibt die Destillerie ihre bauliche Grundlage als römische Thermen aus dem 1. Jahrhundert. Diese historische Einordnung gehört zum Markenbild, ohne den zeitlichen Beginn von Puerto de Indias mit dem Gründungsjahr der Destillerie gleichzusetzen: Der Ort ist älter, die Ginmarke beginnt erst 2013.
Botanicals, Erdbeeren und Kupferbrennblasen
Zum beschriebenen Rezeptur- und Herstellungsumfeld gehören Wacholderbeeren, Erdbeeren aus Huelva sowie weitere Botanicals und Gewürze. Die Destillation erfolgt in Kupferbrennblasen. Fachlich relevant ist vor allem diese Kombination: Wacholder verankert den Gin in seiner klassischen botanischen Grundlage, während die natürlichen Erdbeeren das klar benannte Profil der Marke prägen. Aussagen über Süße, Alkoholstruktur oder einzelne sensorische Noten gehen aus den vorliegenden Markenangaben nicht hervor.
Puerto de Indias verbindet damit eine seit 1880 dokumentierte Destilleriegeschichte in Carmona mit einem Markenbeginn im Jahr 2013 und einer klar definierten Erdbeer-Gin-Idee. Die offizielle Markenbeschreibung nennt außerdem eine Präsenz in mehr als 40 Ländern.