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Ein persönliches Projekt in Rabós d’Empordà
RIM steht offiziell für „RIM. Vins i Vinyes de Jordi Esteve“ und ist Jordi Esteves eigenem Wein- und Weinbauprojekt zugeordnet. Der Start erfolgte 2015 in Rabós d’Empordà in der Provinz Girona, Katalonien. Damit ist RIM als klar personengebundenes Wein- und Weinbauprojekt von Jordi Esteve angelegt.
Ein wesentlicher Teil der Markenerzählung richtet sich auf die Landschaft rund um Rabós: Jordi Esteve beschreibt die Wiedergewinnung verlorener Weinberge und die Auseinandersetzung mit der ländlichen Geschichte des Ortes als zentrale Anliegen. Diese Verbindung von Weinbau und Landschaftspflege gehört damit ebenso zum Profil von RIM wie die einzelnen Abfüllungen.
Schiefer, ökologische Rebflächen und minimale Intervention
Die Rebflächen des Projekts liegen laut Produzentenseite im Umfeld von Rabós d’Empordà und werden ökologisch bewirtschaftet. Als prägende Grundlagen nennt RIM schieferhaltige Böden, Wildhefen und Kriterien der Minimalintervention. Wildhefen sind natürlich vorkommende Hefen, die anstelle einer ausdrücklich zugesetzten Reinzuchthefe an der Gärung beteiligt sein können; „Minimalintervention“ beschreibt hier die von der Marke genannten Herstellungsgrundsätze, nicht eine pauschale Aussage über jede einzelne Weinbereitung.
Aus diesen Angaben lässt sich vor allem die Arbeitsweise des Projekts einordnen: Der Herkunftsort, die ökologische Bewirtschaftung und ein zurückhaltender Eingriff in die Weinbereitung werden ausdrücklich miteinander verknüpft. Eine weitergehende qualitative Wertung ist daraus nicht abzuleiten.
Eigenständige Weinlinien
Das dokumentierte RIM-Portfolio umfasst unter anderem Sarau, Contraban, Vides Velles, Jan und Tripolar. Die Bezeichnungen stehen für Weinlinien beziehungsweise Einzelweine der Marke. Contraban wird dabei als „ancestral“ geführt; Vides Velles und Jan gehören ebenfalls zu den ausdrücklich dokumentierten Namen des Projekts. Sie verweisen auf die interne Vielfalt von RIM, ohne dass daraus eine einheitliche Stilbeschreibung für alle Weine folgen würde.