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Ein Priorat-Projekt mit klarer zeitlicher Entwicklung
Ritme Celler wurde 2010 von Albert Jané gegründet. Das Projekt begann in Poboleda; 2012 richtete Jané die Kellerei in La Vilella Alta ein. Damit ist die Marke innerhalb der DOQ Priorat verankert, der geschützten Herkunftsbezeichnung, die den geografischen Rahmen des Weinguts bildet.
Zum Kellereiprofil gehört ein vollständig umgebautes ehemaliges Landwirtschaftsgebäude. Die Kellerei umfasst dort 550 Quadratmeter; zusätzlich gibt es einen 100 Quadratmeter großen Verkostungsraum.
Weinberge über mehrere Gebiete der DOQ Priorat
Ritme Celler bewirtschaftet laut eigener Darstellung fast 20 Hektar ökologisch. Davon entfallen 14 Hektar auf eigene Flächen, während weitere 6 Hektar gepachtet sind. Die Weinberge liegen über mehrere Gebiete der DOQ Priorat verteilt. Genannt werden unter anderem Bellmunt del Priorat, Coll de Porrera und El Lloar; außerdem führt die Markenübersicht Aubagues de Falset – Gratallops an.
Diese Kombination aus Eigentum und Pacht beschreibt die Bewirtschaftungsstruktur des Projekts präziser als die Zuordnung zu nur einem Weinbergsgebiet. Der Kellereisitz liegt in La Vilella Alta, die Rebflächen verteilen sich über mehrere Bereiche der Herkunftsbezeichnung.
Die offiziellen Linien der Marke
Die offizielle Markenübersicht führt Ritme red, Ritme white, Plaer, Etern und Sellongues als Linien beziehungsweise Weine von Ritme Celler. Damit umfasst die Übersicht sowohl unter dem Namen Ritme geführte rote und weiße Linien als auch die eigenständigen Bezeichnungen Plaer, Etern und Sellongues.
Für die Einordnung der Marke sind daher vor allem drei Eckpunkte entscheidend: die Gründung durch Albert Jané im Jahr 2010, die Etablierung der Kellerei in La Vilella Alta ab 2012 und die über mehrere Gebiete der DOQ Priorat verteilte Bewirtschaftung eigener sowie gepachteter Flächen.