- All
- Favorite
- Popular
- Most rated
Von P. A. Smirnov zu Smirnoff
Die Markengeschichte reicht bis ins Jahr 1864 zurück, als P. A. Smirnov die Grundlage für das Unternehmen legte. Einen entscheidenden Einschnitt brachte die Russische Revolution: Wladimir Smirnow führte die Marke anschließend in Europa neu ein und verwendete dafür die anglisierten Form des Familiennamens – Smirnoff. Diese Entwicklung erklärt, warum die Marke zugleich auf einen russischen Ursprung verweist und ihre europäische Wiederbegründung zum festen Teil ihrer Geschichte gehört.
Ein festgelegtes Verfahren für No. 21
Für Smirnoff No. 21 nennt der Hersteller zwei zentrale Produktionsschritte: Der Vodka wird dreifach destilliert und anschließend zehnfach filtriert. Destillation und Filtration sind dabei nicht als allgemeine Aussage über sämtliche Produkte der Marke zu verstehen, sondern beziehen sich ausdrücklich auf No. 21. Fachlich beschreibt diese Angabe ein klar umrissenes Herstellungsprofil, ohne daraus eine pauschale Qualitätsrangfolge abzuleiten.
Globale Marke mit Cocktailgeschichte
Diageo führt Smirnoff als eine seiner globalen Vodka-Marken neben Ketel One und Cîroc. Nach Angaben des Konzerns wird Smirnoff in mehr als 130 Ländern verkauft. Eine markante Verbindung zur Cocktailgeschichte entstand 1962 mit dem Auftritt der Marke im ersten James-Bond-Film Dr. No, in dem sie im Zusammenhang mit dem bekannten Vodka-Martini-Spruch präsentiert wurde. Damit ist ein konkreter historischer Bezug zur internationalen Wahrnehmung von Vodka-Cocktails dokumentiert – unabhängig von späteren Produkt- oder Kommunikationslinien.