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Werlitsch im südsteirischen Grenzgebiet
Leutschach an der Weinstraße ist der Standort des Weinguts Werlitsch im Grenzgebiet zwischen der Südsteiermark und Slowenien. Ewald und Brigitte Tscheppe führen den Betrieb gemeinsam. Bewirtschaftet werden rund 9 Hektar; auf den Flächen stehen ausschließlich weiße Rebsorten.
Der biodynamische Anbau ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise. Biodynamisch bedeutet dabei eine Bewirtschaftung nach den Grundsätzen des biologisch-dynamischen Landbaus. Die Bezeichnung beschreibt die Methode des Betriebs, nicht automatisch eine bestimmte Geschmacksrichtung der Weine.
Reife im Holz und eigenständige Weinlinien
Werlitsch gibt den Weinen vor der Abfüllung mindestens zwei Jahre Zeit im Holzfass. Diese lange Ausbauphase ist als konkrete Herstellungsentscheidung dokumentiert und prägt den zeitlichen Ablauf ihrer Entstehung.
Zum dokumentierten Profil gehören reinsortige Weine. Dazu zählen Morillon vom Opok und Sauvignon Blanc vom Opok. „Reinsortig“ bezeichnet Weine, die aus einer einzelnen Rebsorte hergestellt werden; die Namen verweisen zugleich auf die jeweilige Verbindung von Rebsorte und Opok.
Maischevergorene Weine
Zum beschriebenen Portfolio zählt außerdem ein vollständig maischevergorener Wein. Bei der Maischevergärung bleibt der Traubensaft während der Gärung mit den festen Bestandteilen der Trauben in Kontakt. Dieser Ausbauweg steht damit neben den reinsortigen Weinen und der langen Reifung im Holzfass als weiteres klar belegtes Element des Werlitsch-Profils.