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William Grant & Sons als Markenhaus
William Grant errichtete die Glenfiddich Distillery in Dufftown mit Unterstützung seiner Familie; an Weihnachten 1887 floss dort erstmals Destillat. Aus diesem Betrieb entwickelte sich William Grant & Sons, das weiterhin unabhängig und in Familienbesitz ist. Glenfiddich blieb eine eigenständige Marke und Destillerie, ebenso wie die später zum Portfolio hinzugekommenen Marken jeweils ihre eigene Identität besitzen.
Der Unternehmensname steht daher nicht für einen einheitlichen Hausstil. Zwischen einem Grant’s Blend, Monkey Shoulder, einem Single Malt von The Balvenie und Hendrick’s Gin bestehen grundlegende Unterschiede bei Rohstoffen, Herstellung und Aromatik.
Vier Marken und ihre Unterschiede
- Grant’s: Blended Scotch Whisky, bei dem Malt- und Grain-Whiskys miteinander vermählt werden. Er ist die passende Kategorie für Käufer, die einen klassischen Scotch Blend suchen.
- Monkey Shoulder: Blended Malt Scotch Whisky. Diese Kategorie besteht ausschließlich aus Single Malts mehrerer Destillerien und enthält keinen Grain Whisky.
- The Balvenie: Speyside Single Malt aus einer einzelnen Destillerie. Beim DoubleWood 12 folgt auf die Reifung in amerikanischen Eichenfässern eine weitere Reifephase in ehemaligen Oloroso-Sherryfässern aus spanischer Eiche.
- Hendrick’s: schottischer Gin mit dem markentypischen Einsatz von Gurke und Rose. Damit unterscheidet er sich nicht nur geschmacklich, sondern bereits durch seine Getränkekategorie deutlich von den Whisky-Marken des Hauses.
Nach Kategorie und Stil auswählen
Grant’s und Monkey Shoulder lassen sich vor allem über ihre Zusammensetzung unterscheiden: Der eine ist ein Blend aus Malt und Grain, der andere ein reiner Malt-Blend. The Balvenie richtet sich an Käufer, die einen Single Malt mit klar ausgewiesener Destillerie und fassgeprägter Reifung suchen. Hendrick’s ist dagegen die Gin-Option des Portfolios und wird besonders durch sein Gurken- und Rosenprofil geprägt.