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Ein Weinprojekt mit klarem geografischem Bezug
AT Roca entstand 2012 unter der Leitung von Agustí Torelló Sibill und seiner Familie. Der erklärte Arbeits- und Herkunftsort ist Sant Sebastià dels Gorgs in der Provinz Barcelona. Seit 2023 verfügt das Projekt dort über eine neue Kellerei, die inmitten eines 12 Hektar großen eigenen Guts liegt. Damit ist der Ort nicht nur Namens- oder Verwaltungsbezug, sondern der konkrete Rahmen für Bewirtschaftung und Kellerarbeit.
Die Weine versteht AT Roca als Interpretation kalkgeprägter Böden an den Hängen der Ordal-Bergkette. Die Bewirtschaftung beschreibt das Projekt als ökologisch und regenerativ und orientiert sich am traditionellen mediterranen Trockenanbau. Diese Angaben markieren die zentralen Arbeitsentscheidungen der Marke, ohne den Stil auf eine allgemeine Herkunftsformel zu verkürzen.
Parzellen getrennt, Gärung spontan
Eine wichtige Entscheidung fällt bereits vor der eigentlichen Assemblage: Die einzelnen Parzellen werden separat vinifiziert. Nach Angaben des Produzenten vergären die Weine spontan mit den jeweils aus den Parzellen stammenden indigenen Hefen. So bleibt die Herkunft der jeweiligen Teilstücke auch in der Kellerarbeit als eigenständige Einheit berücksichtigt.
Handwerklich erzeugte Schaumweine
Besonders präzise beschreibt AT Roca die Herstellung seiner Schaumweine. Sie reifen lange, werden manuell auf Pulten gerüttelt und anschließend von Hand degorgiert, ohne dass die Flaschen zum Entfernen des Hefedepots eingefroren werden. Alle diese Schaumweine werden als Brut Nature ausgebaut. Die Kombination aus langer Reife und konsequenter manueller Bearbeitung gehört damit zu den klar belegten Eigenheiten des Projekts.
AT Roca steht folglich für ein vergleichsweise junges, familiär geführtes Projekt mit festem Ortsbezug, eigener Kellerei und einer Arbeitsweise, die Parzellen, Trockenanbau und traditionelle Schaumweinbereitung miteinander verbindet.