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Ein Jura-Weingut mit klarer Parzellenorientierung
Bénédicte et Stéphane Tissot steht für das Weingut von Bénédicte und Stéphane Tissot in Montigny-les-Arsures im französischen Jura. Die Rebflächen umfassen 35 Hektar und werden biodynamisch bewirtschaftet. Die entsprechende Zertifizierung durch Demeter macht diese Arbeitsweise zu einem ausdrücklich belegten Bestandteil des Betriebsprofils.
Die Weine sind häufig terroirbezogenen Cuvées gewidmet. Zu den vom Weingut hervorgehobenen Terroirs zählen Les Bruyères, La Mailloche, En Barberon und Curon. Diese Ausrichtung erklärt die für den Betrieb genannte Zahl von 28 unterschiedlichen Cuvées: Nicht eine einzige Stilform, sondern die aromatische Vielfalt verschiedener Weine steht im Mittelpunkt.
Biodynamischer Anbau und natürliche Gärungen
Im Keller strebt das Weingut Gärungen mit natürlichen Hefen an. Zugleich erklärt es, die Schwefeldosen reduzieren zu wollen. Das ist als Zielsetzung des Produzenten zu verstehen, nicht als pauschale Aussage über jede einzelne Cuvée oder jeden Jahrgang. Für die Einordnung der Weine ist daher die Verbindung aus biodynamischem Weinbau, terroirbezogener Auswahl und zurückhaltender Kellerintervention relevant.
Entwicklung durch neue Cuvées und Wiederbepflanzung
Die Arbeit an der Marke bleibt laut Produzentenseite in Bewegung. Genannt werden sowohl die Entwicklung neuer Cuvées als auch die Wiederbepflanzung von Rebflächen, darunter der Clos de la Tour de Curon. Damit beschreibt das Weingut seine Entwicklung nicht nur über fertige Abfüllungen, sondern auch über die fortlaufende Arbeit an den Rebflächen.
Wer Jura-Weine nach Herkunft und Cuvée differenziert betrachtet, findet bei Bénédicte und Stéphane Tissot deshalb ein klar umrissenes Profil: ein Demeter-zertifiziert bewirtschaftetes Weingut in Montigny-les-Arsures, eine große Zahl häufig terroirbezogener Cuvées und ein Herstellungsansatz, der natürliche Hefegärungen anstrebt.