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Ein persönliches Projekt im Roero
Offiziell lautet die Bezeichnung der Betriebseinheit „Azienda Agricola Bricco Ernesto di Vezza Renato“. Renato Vezza begann das Projekt laut Produzentenprofil als Garagenprojekt auf dem Land, auf dem er aufgewachsen ist; die erste Produktion startete 2016. Die Rebfläche wird mit 2,5 Hektar angegeben, als zentrale Rebsorten nennt das Profil Arneis und Nebbiolo.
Die Namensgebung verweist nicht nur auf den Ort: „Bricco“ bedeutet im piemontesischen Sprachgebrauch Hügel, während „Ernesto“ an Renato Vezzas Großvater erinnert. Dessen Entscheidung, den Weinberg nicht zu verkaufen, bildet den familiären Bezug der Marke.
Organischer Weinbau und spontane Vergärung
Das Projekt arbeitet nach den vorliegenden Angaben ausschließlich mit organischen Bewirtschaftungsmethoden. In der Kellerarbeit setzt Bricco Ernesto auf spontane Gärung durch indigene Hefen. Für die Rotweine ist eine 30- bis 40-tägige Mazeration in Beton dokumentiert.
Diese Entscheidungen beschreiben weniger ein pauschales Stilversprechen als eine klar erkennbare Herstellungsweise: Weinberg und Gärung stehen im Mittelpunkt, während die Vergärung nicht ausschließlich über zugesetzte Reinzuchthefen gesteuert wird. Die Mazeration in Beton ist für die Rotweine des Projekts belegt.
Eine weitere dokumentierte Marke
Zur dokumentierten Projektgeschichte gehört außerdem „Rebellious Nature“, eine neue Marke beziehungsweise Kollaboration von Renato Vezza.
So steht Bricco Ernesto für ein klar umrissenes, persönlich geprägtes Weinprojekt: 2016 begann die erste Produktion des Projekts, im Roero, auf kleiner Fläche mit Arneis und Nebbiolo sowie durch organische Bewirtschaftung und spontane Vinifikation charakterisiert.