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Von Château Couperie zu Château Dassault
Die Geschichte des Guts ist klar datierbar: Château Couperie wurde 1955 von Marcel Dassault erworben und in Château Dassault umbenannt. Vierzehn Jahre später, 1969, folgte die Einstufung als Saint-Émilion Grand Cru Classé. Diese Klassifikation ist ein zentraler Bestandteil der Identität des Hauses.
Château Dassault gehört zu den Dassault Wine Estates, deren Weinbergsbesitz auf Saint-Émilion konzentriert ist. Saint-Émilion bezeichnet die Herkunft des Guts; der Zusatz Grand Cru Classé verweist auf seinen Klassifikationsrang.
Parzellen und Böden
Die Weinberge von Château Dassault verteilen sich auf unterschiedliche Bodentypen: Ton-Kalk an Hanglagen, Ton über kalkigem Untergrund sowie ton-sandige und sandig-tonige Böden. Seit 2022 wird zudem der benachbarte, ebenfalls klassifizierte Weinberg Faurie de Souchard in die Erzeugung von Château Dassault einbezogen. Durch diese Integration stieg die Gesamtfläche des Anwesens nach Angaben des Produzenten auf 40 Hektar.
Reifepotenzial als Teil des Hausprofils
Der Erzeuger beschreibt die Weine von Château Dassault als präzise, fleischig, elegant und aromatisch. Für ihre volle Entfaltung nennt er – abhängig vom Jahrgang – einen Zeitraum von zehn bis fünfzehn Jahren Reife. Damit ist Château Dassault vor allem als klassifiziertes Saint-Émilion-Gut zu verstehen, dessen Entwicklung im Keller ausdrücklich zum beschriebenen Profil gehört.