Château L'If

Château L’If ist ein Weingut und gleichnamiger Grand Vin aus Saint-Émilion. Seine heutige Identität entstand nach dem Erwerb des früheren Château Haut-Plantey durch Jacques Thienpont im Jahr 2010; 2011 folgte der erste Jahrgang unter dem neuen Namen. Der Saint-Émilion Grand Cru wird aus Merlot und Cabernet Franc erzeugt. Lehm- und kalkgeprägte Böden sowie die markante Rolle des Cabernet Franc gehören zu den besonderen Merkmalen des Betriebs. Bei der Auswahl sind vor allem Jahrgang, Assemblage und gewünschter Reifegrad zu beachten.

Categories
  • All
  • Favorite
  • Popular
  • Most rated

Château L’If in Saint-Émilion

Château L’If erhielt seine heutige Identität im Jahr 2010, als Jacques Thienpont das damalige Château Haut-Plantey übernahm. Seit dem Jahrgang 2011 erscheint der Grand Vin unter dem Namen Château L’If. Der Name steht damit sowohl für das Weingut als auch für dessen wichtigste Abfüllung.

Der Wein trägt die Herkunftsbezeichnung Saint-Émilion Grand Cru. Diese Angabe bezeichnet eine Appellation mit eigenen Produktionsvorschriften und ist nicht mit einem Rang innerhalb der Klassifikation von Saint-Émilion gleichzusetzen.

Merlot und Cabernet Franc bei Château L’If

Die Weinberge sind von Lehm und Kalk geprägt. Merlot bildet die Basis des Grand Vin, während Cabernet Franc eine deutlich erkennbare ergänzende Rolle spielt. Die genaue Assemblage kann sich je nach Jahrgang ändern. Château L’If unterscheidet sich damit von besonders merlotbetonten Weinen der Appellation, ohne den typischen Charakter des rechten Bordeaux-Ufers zu verlassen.

Im Zentrum des Portfolios steht der Grand Vin Château L’If. Mit Collines de L’If ist außerdem ein Zweitwein dokumentiert. Bei den Jahrgängen 2021 und 2022 handelt es sich um den gleichnamigen Grand Vin.

Château L’If 2021 oder 2022 auswählen

Die beiden Jahrgänge setzen unterschiedliche Akzente. Das kühlere Jahr 2021 spricht eher für Frische, präzisere Konturen und eine zurückhaltendere Fruchtreife. Der warme und trockene Jahrgang 2022 lässt reifere Frucht und mehr Dichte erwarten. Das ist keine pauschale Qualitätsrangfolge: Wer einen strafferen Ausdruck bevorzugt, kann sich an 2021 orientieren; für mehr Fülle und Reife bietet sich 2022 an.

Neben dem Jahrgang lohnt sich der Blick auf die jeweilige Assemblage und das vorgesehene Trinkfenster. Gerade der wechselnde Anteil von Merlot und Cabernet Franc kann Struktur, Duft und Reifepotenzial des Weins mitbestimmen.

Weinonaut.de
Logo