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Ein Name seit 2010
Die Geschichte von Château L’If in seiner heutigen Form beginnt mit dem Erwerb durch Jacques Thienpont im Jahr 2010. Das auf dem Saint-Émilion-Plateau gelegene Gut erhielt bei diesem Anlass den Namen L’If. Die angegebene Appellation lautet Saint-Émilion.
L’If gehört zu einem auffälligen Namensmotiv: Die Produzentenseite setzt den Namen in Beziehung zu Le Pin in Pomerol und zu L’Hêtre; alle drei Namen beziehen sich auf Bäume. Das ist ein konkreter Bezug innerhalb der Benennung, nicht jedoch eine Aussage über Weinart oder Klassifikation.
Acht Hektar mit zwei Rebsorten
Nach Angaben des Produzenten umfasst das Weingut acht Hektar. Die Rebfläche ist zu 75 Prozent mit Merlot und zu 25 Prozent mit Cabernet Franc bepflanzt. Diese Aufteilung beschreibt den Rebsatz im Weinberg; sie ist nicht automatisch mit dem jeweiligen Anteil der Sorten in einer Abfüllung gleichzusetzen.
Für historische Jahrgänge sind Assemblagen aus Merlot und Cabernet Franc dokumentiert. Die Gewichtung beider Sorten kann sich von Jahrgang zu Jahrgang ändern: Eine angeführte Jahrgangsangabe nennt erstmals 21 Prozent Cabernet Franc in der Cuvée. Für die Einordnung eines bestimmten Weins ist daher die jeweilige Jahrgangsassemblage aussagekräftiger als eine pauschale Rezeptur.
Führung des Betriebs
Als heutiger Betreiber wird Cyrille genannt, der Sohn von Nicolas Thienpont. Damit verbindet Château L’If den 2010 eingeführten Namen mit einer aktuell ausgewiesenen Führung innerhalb der Familie Thienpont.