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Ein Listrac-Médoc-Weingut mit klar benannten Bodenprofilen
Château Mayne Lalande arbeitet in Listrac-Médoc mit 42 Parzellen auf insgesamt 22 Hektar. Der Betrieb beschreibt sein Terroir nicht als einheitliche Fläche, sondern als Zusammenspiel einer Kuppe aus Pyrenäen-Kiesen, einer Schicht aus Garonne-Kiesen und eines ton-kalkhaltigen Plateaus. Damit stehen innerhalb der Domaine unterschiedliche Bodenbedingungen nebeneinander.
Auch die Rebsorten werden auf diese Bedingungen bezogen: Merlot wird den ton-kalkhaltigen Böden zugeordnet, Cabernet Sauvignon den trockenen Kiesböden. Daneben nennt das Château Cabernet Franc und Petit Verdot. Diese Angaben umreißen die rebbauliche Grundlage des Guts, ohne aus einzelnen Parzellen vorschnell einen einheitlichen Weinstil abzuleiten.
Sechs Generationen und zwei wichtige Jahrgänge der Geschichte
Bernard Lartigue führt das Familienerbe von Château Mayne Lalande seit 1975; die offizielle Darstellung verweist dabei auf sechs Generationen. Für die Weingeschichte des Hauses sind insbesondere zwei Jahrgänge festgehalten: Ab dem Jahrgang 1982 wurden die Weine präsentiert, ab dem Jahrgang 1995 erfolgte ihre Einführung über die Place de Bordeaux. Ein Jahrgang bezeichnet dabei das Erntejahr der Trauben und nicht lediglich das Jahr einer späteren Abfüllung.
Émotion de Mayne Lalande und die Abgrenzung im gemeinsamen Auftritt
Zu den dokumentierten historischen Weinlinien gehört Émotion de Mayne Lalande. Technische Datenblätter sind für die Jahrgänge 2009, 2011 und 2016 verzeichnet. Die Linie ist damit als eigenständiger Teil der Weingeschichte von Mayne Lalande belegt.
Im gemeinsamen Webauftritt Les Cinq Sens erscheint Château Mayne Lalande neben Château Myon de l’Enclos. Es handelt sich jedoch um getrennte Châteaux: Mayne Lalande steht für Listrac-Médoc, während Myon de l’Enclos mit Moulis-en-Médoc verbunden ist.