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Drei Terroirbereiche als Grundlage
Château Pavie gliedert seine Rebflächen in drei Bereiche: das Kalksteinplateau, die Côte und den Hangfuß. Sie unterscheiden sich nach Angaben des Guts in Höhenlage, Bodenstruktur und Rebsortenzuordnung. Diese Dreiteilung gehört zum Kern der Domaine und erklärt, weshalb der Name Pavie nicht allein für eine einzelne Lage steht, sondern für eine zusammenhängende Weinbergsfläche mit unterschiedlichen topografischen Voraussetzungen.
Die Klassifikation von Saint-Émilion führt Château Pavie im Stand von 2022 als Premier Grand Cru Classé mit der Auszeichnung A.
Von der Zusammenführung zur erweiterten Assemblage
Die Geschichte der heutigen Domaine reicht als einheitliches Gut auf das Jahr 1919 zurück: Albert Porte führte damals mehrere Besitzungen zusammen, die zuvor separat vinifiziert worden waren. 1998 erwarben Gérard und Chantal Perse Château Pavie; der Produzent beschreibt für die folgende Zeit eine strukturelle Erneuerung des Weinguts.
Seit 2022 wurde die Assemblage der Château-Pavie-Cuvées um Weinberge von Château Pavie-Decesse und Château Bellevue-Mondotte erweitert.
Vinifikation des Château Pavie
Für den Wein Château Pavie nennt das Gut temperaturgesteuerte Holzfässer für die Gärung. Der biologische Säureabbau findet im Barrique statt. Beide Angaben beschreiben konkrete Arbeitsschritte der Vinifikation, nicht automatisch ein einheitliches Geschmacksprofil jedes Jahrgangs.
Château Pavie steht im weiteren Umfeld der von der Produzentenseite geführten Weine Château Monbousquet, Château Pavie-Decesse, Château Bellevue-Mondotte, Clos Lunelles und Esprit de Pavie. Für die Einordnung der Herkunft und der Klassifikationen bietet sich ein Blick auf den Bordeaux-Ratgeber an.