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Ein Weinberg als Markenkern
Clos Quebrada de Macul beschreibt sich nicht über ein weit verzweigtes Herkunftsgebiet, sondern über einen einzelnen, familiengeführten Weinberg in Hanglage. Sein Standort liegt im Alto Maipo nahe Santiago de Chile. Diese Konzentration auf einen konkreten Weinbergsstandort prägt den Markennamen ebenso wie die dokumentierte Pflanzung mit Cabernet Sauvignon im Jahr 1970.
Die Reben wurden 1970 mit Cabernet Sauvignon bepflanzt. Damit verweist die Marke auf eine klar datierte Grundlage ihrer Weinbergsidentität; aus der Angabe lässt sich jedoch nicht ableiten, dass sämtliche heutigen Weine ausschließlich aus dieser Rebsorte bestehen.
Domus Aurea und die Weinlinien
Domus Aurea nimmt innerhalb der dokumentierten Markenwelt die herausgehobene Position ein: Der Wein wird als „cream of our wines“, also als Spitzenwein beziehungsweise zentrale Signatur der Marke, beschrieben. Der Name steht damit für die repräsentative Linie von Clos Quebrada de Macul.
Daneben ist Alba de Domus als eigenständige Einführung zu Domus Aurea überliefert. Die Linie ist nicht lediglich als anderer Jahrgang derselben Abfüllung einzuordnen, sondern wird im Markenauftritt ausdrücklich in ein Verhältnis zur Signaturweinlinie gesetzt. Stella Aurea ergänzt dieses Spektrum mit einer eigenen stilistischen Positionierung, die als die feminine Seite der Marke beschrieben wird. Die drei Namen markieren somit unterschiedliche historische beziehungsweise konzeptionelle Linien innerhalb desselben Markenbezugs.
Marken- und Gesellschaftsbezug
Die Bezeichnung Viña Quebrada de Macul S.A. ist in einer offiziellen US-Markenveröffentlichung als chilenische Gesellschaft mit Sitz in Santiago de Chile dokumentiert; dort werden unter anderem Stella Aurea und Casa Alba als Weinmarken genannt. Für die Einordnung von Clos Quebrada de Macul ist vor allem die Verbindung aus konkretem Familienweinberg, der Cabernet-Sauvignon-Pflanzung von 1970 und den benannten Weinlinien maßgeblich.