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Eine Jerez-Marke mit Geschichte
Manuel Antonio de la Riva y Pomar gründete die Bodega beziehungsweise Marke De la Riva Mitte des 19. Jahrhunderts. Ihre historische Identität ist besonders mit dem Pago Macharnudo im Raum Jerez verbunden, einer Herkunft, die für das Verständnis der Marke eine zentrale Rolle spielt.
In ihrer weiteren Geschichte war M. Ant. de la Riva mit dem Jerez-Haus Pedro Domecq verbunden. Danach blieb die Marke längere Zeit inaktiv. Der heutige Name verweist damit nicht auf eine Neugründung ohne Vorgeschichte, sondern auf die Wiederaufnahme einer historisch belegten Jerez-Identität.
Wiederbelebung durch Ramiro Ibáñez und Willy Pérez
Die heutige Wiederbelebung wird gemeinsam von Ramiro Ibáñez und Willy Pérez getragen. Ihr Ansatz richtet den Blick auf Herkunft, Weinbergsgeschichte und historische Formen der Weinbereitung. Maßgeblich ist dabei das Profil des jeweiligen Weinbergs, nicht ausschließlich die Einordnung in eine festgelegte Weinkategorie.
Das macht De la Riva zu einem Projekt, in dem historische Marke und aktuelle Arbeit an der Herkunft unmittelbar zusammengehören. Der Name bewahrt die Verbindung zum Marco de Jerez, während die heutige Ausrichtung die Geschichte einzelner Weinberge und überlieferter Weinbereitungen in den Vordergrund rückt.
Herkunft und rechtlicher Rahmen
Für die Einordnung einzelner Weine ist zudem zwischen den geschützten Herkunftsbezeichnungen zu unterscheiden: Manzanilla aus Sanlúcar de Barrameda ist rechtlich als eigene Herkunftsbezeichnung neben Jerez-Xérès-Sherry abgegrenzt. Ob dieser Rahmen greift, hängt vom jeweiligen De-la-Riva-Wein und seiner konkreten Bezeichnung ab.