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Eine Familiengeschichte an der Côte de Nuits
Die familiäre Geschichte der Domaine reicht bis zu Gustave Guyot zurück, der die Flächen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erwarb. Die Domaine beschreibt sich als Familienunternehmen an der Côte de Nuits zwischen Dijon und Beaune.
2011 übernahm Antoine Lienhardt die Domaine, nachdem er zuvor in Chablis, Chambolle-Musigny und Südafrika gearbeitet hatte. 2017 stieß Héloïse Lienhardt hinzu. Seitdem arbeitet sie gemeinsam mit ihrem Bruder Antoine an dem Familienbetrieb.
Boden, Ökologie und Weinbereitung
Die Domaine beschreibt ihre Umstellung auf biologische Landwirtschaft, kombiniert mit biodynamischer Praxis. Dabei nennt sie Boden, Wasser und Ökosystem als zentrale Bezugspunkte ihrer Arbeit. Für den Jahrgang 2019 gibt die Domaine eine Zertifizierung durch Ecocert an; diese zeitlich konkret benannte Zertifizierung lässt sich nicht pauschal auf andere Jahrgänge übertragen.
Auch die Kellerarbeit ist ausdrücklich beschrieben: Die Vinifikation erfolgt natürlich, ohne Zusatzstoffe. Bei einem Teil der Weine wird der Wein durch Schwerkraft in den Fasskeller geleitet. Beides sind Angaben zur Arbeitsweise der Domaine, nicht pauschale Aussagen über den Geschmack sämtlicher Weine.
Das Profil der Domaine Antoine Lienhardt
Der belastbare Kern des Markenprofils liegt in der Verbindung von Familiengeschichte und einer seit 2011 dokumentierten neuen Verantwortung durch Antoine Lienhardt. Mit Héloïse arbeitet seit 2017 ein weiteres Familienmitglied an der Domaine. Hinzu kommen die biologische und biodynamische Ausrichtung sowie eine natürliche Vinifikation ohne Zusatzstoffe. So entsteht ein klar umrissenes Bild der betrieblichen Entscheidungen, ohne daraus ein einheitliches Geschmacksversprechen für jede Abfüllung abzuleiten.