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Ein eigener Name für eigene Weine
Charly Nicolle beschreibt sich als eigenständiger Winzer: Er stellt seine Weine selbst her und signiert sie. Die Domaine hat ihren Sitz in Fleys, etwa vier Kilometer von Chablis entfernt. Das Comité Bourgogne führt den Betrieb außerdem als Négociant. Damit sind in den Quellen zwei unterschiedliche Beschreibungen dokumentiert: Charly Nicolle betont die eigene Erzeugung und Signatur, während die Institution den betrieblichen Status als Négociant nennt.
Chablis aus mehreren Gemeinden
Der dokumentierte Chablis der Domaine basiert auf Chardonnay. Die dafür angegebenen Reben stammen aus Chablis, Fleys, Béru und Chichée; das technische Datenblatt nennt dafür 16 Hektar Rebfläche. Als geologischen Untergrund weist es ton- und kalkhaltige Kimmeridgium-Böden aus. Damit ist die Herkunft nicht nur über die Appellation Chablis, sondern auch über die konkret genannten Gemeinden und Bodentypen beschrieben.
Ein klar definiertes Ausbauprofil
Bei der Weinbereitung des Chablis setzt die Domaine laut Datenblatt auf natürliche Hefen. Es folgt ein vollständiger biologischer Säureabbau, bevor der Wein 10 bis 12 Monate auf der Hefe in Edelstahltanks lagert. „Auf der Hefe“ bezeichnet dabei die Reifephase mit dem Hefesatz; der Edelstahltank hält den Ausbau als Gefäß präzise fest, ohne daraus zusätzliche Holznoten abzuleiten.
Petit Chablis als eigene Weinbezeichnung
Petit Chablis ist auf der offiziellen Website als eigenständiger Wein im Portfolio der Domaine dokumentiert. Zusammen mit dem Chablis zeigt diese Bezeichnung, dass Charly Nicolle innerhalb des Chablis-Gebiets mit unterschiedlichen offiziellen Herkunftsbezeichnungen arbeitet. Weitergehende Aussagen zu Ausbau oder Stil von Petit Chablis lassen sich aus den vorliegenden Angaben nicht ableiten.