Domaine Matrot

Domaine Matrot ist ein Familienweingut in Meursault an der Côte de Beaune, dessen Geschichte bis 1835 zurückreicht. Heute arbeiten Adèle und Elsa Matrot in der sechsten Generation gemeinsam an Weinbau, Vinifikation, Ausbau und Vermarktung.

Das Portfolio reicht von Bourgogne-, Meursault- und Puligny-Montrachet-Weinen bis zu Premier Crus und roten Burgunderweinen wie Volnay Santenots 1er Cru. Die Domaine verbindet diese Herkunftsbreite mit einem klar beschriebenen Ausbau über indigene Hefen und lange Fasslagerzeiten.

Categories

Sechs Generationen in Meursault

Domaine Matrot ist seit 1835 in Meursault verwurzelt, einem Ort im Herzen der Côte de Beaune im Département Côte-d’Or. Die Geschichte des Familienweinguts umfasst nach eigener Darstellung sechs Generationen. Adèle und Elsa Matrot führen die Arbeit heute gemeinsam weiter und verantworten dabei den Weinbau ebenso wie Vinifikation, Ausbau und Vermarktung.

Die Entwicklung des Betriebs ist auch durch eine konkrete Entscheidung im Weinberg geprägt: Im Jahr 2000 wurde der gesamte Weinbau auf lutte raisonnée, eine integrierte Bewirtschaftungsweise, umgestellt. Damit beschreibt die Domaine eine Arbeitsweise, ohne ihre Weine pauschal als biologisch oder biodynamisch zu klassifizieren.

Herkunft zwischen Meursault und Premier Cru

Das offizielle Portfolio bildet verschiedene Ebenen burgundischer Herkunft ab. Dazu gehören Bourgogne-Weine ebenso wie Meursault und Puligny-Montrachet. Ergänzt wird dieses Spektrum durch Premier-Cru-Weine und rote Weine, darunter Volnay Santenots 1er Cru. Für die Einordnung stehen damit vor allem die jeweilige Appellation, die Farbe und die konkrete Klassifikation im Vordergrund.

Ein präzises Beispiel liefert der Meursault-Perrières Premier Cru: Das technische Datenblatt nennt Chardonnay und ein durchschnittliches Rebalter von 60 Jahren. Die Angabe bezieht sich auf diesen einzelnen Wein und ist nicht ohne Weiteres auf das gesamte Portfolio zu übertragen.

Indigene Hefen und Ausbau im Eichenfass

Bei der Vinifikation arbeitet die Domaine laut eigener Darstellung mit einem Voransatz, dem sogenannten pied de cuve, sowie mit indigenen Hefen. Der Ausbau erfolgt in 228-Liter-Eichenfässern über einen Zeitraum von 11 bis 18 Monaten. Das ist eine konkrete Herstellungsentscheidung, die den Stil der Domaine stärker beschreibt als allgemeine Schlagworte über Burgund.

Für den Meursault-Perrières Premier Cru werden 15 Monate Hefelagerung in gebrauchten Eichenfässern ausgewiesen. Zusammen mit Rebsorte und Rebalter ergibt sich daraus ein besonders genau dokumentiertes Profil innerhalb der Weine von Domaine Matrot: Meursault-Herkunft, Premier-Cru-Klassifikation, Chardonnay und ein näher beschriebener Ausbau.

Weinonaut.de
Logo