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Familienbetrieb in Anse seit 1949
Die Geschichte der Domaine Saint-Cyr beginnt 1949 mit Pierre Saint-Cyr, der sich in Anse auf einer kleinen Mischkulturwirtschaft niederließ. Raphaël Saint-Cyr übernahm das Weingut später von seinem Vater Thierry. Die Domaine liegt im Beaujolais, im Gebiet der Pierres dorées, und umfasst nach Angaben des Erzeugers 23 Hektar Rebfläche.
Dieser Hintergrund macht den Betrieb als Familiengeschichte lesbar: von einer ursprünglich vielseitig ausgerichteten Landwirtschaft hin zu einem Weingut, dessen heutige Arbeit klar auf die Reben und die jeweiligen Herkünfte ausgerichtet ist.
Biologischer Anbau und natürliche Vinifikation
Die Weinberge werden biologisch bewirtschaftet. Darüber hinaus verfolgt Domaine Saint-Cyr seit 2008 biodynamische Praktiken. Für die Kellerarbeit nennt das Weingut natürliche Vinifikationen ohne zugesetzte önologische Hilfsstoffe. Mit „ohne Inputs“ sind dabei nicht einfach beliebige Vereinfachungen im Keller gemeint, sondern der ausdrücklich formulierte Verzicht auf zugesetzte Hilfsmittel bei der Weinbereitung.
Beaujolais und weitere Herkunftsbezeichnungen
Im Mittelpunkt stehen Weine aus der AOC Beaujolais sowie aus Chénas, Morgon und Moulin-à-Vent. Damit verbindet die Domaine die regionale Beaujolais-Herkunft mit den drei weiteren namentlich ausgewiesenen Herkünften Chénas, Morgon und Moulin-à-Vent. Neben den Appellationsweinen führt das Weingut eigenständig benannte Cuvées und Linien, darunter La Galoche, Mélo, Alien, Sauvage sowie die Cuvée Éphémère Les Petits Bois aus Moulin-à-Vent.
Die Namen stehen als ergänzende Gliederung neben den Herkunftsbezeichnungen: Das Portfolio lässt sich somit sowohl über die Appellationen als auch über die einzelnen, vom Gut benannten Cuvées lesen.