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La Biancara: Garganega aus Gambellara
La Biancara di Angiolino Maule, firmierend als La Biancara Soc. Agr., wurde 1988 von Angiolino Maule gegründet und ist familiengeführt. Die Weinberge liegen in Gambellara; die bei VinNatur angegebene Firmenanschrift befindet sich in Montebello Vicentino. Für die Weinberge nennt VinNatur Höhenlagen zwischen 90 und 280 Metern sowie mineralreiche vulkanische Böden.
Rebsortlich ist La Biancara auf Garganega spezialisiert. Daneben baut der Betrieb Merlot und Tai Rosso an. Als Ziel formuliert La Biancara die Erzeugung gesunder Qualitätsweine mit möglichst wenigen Eingriffen im Weinberg und Keller. Diese Vorgabe beschreibt die Arbeitsweise, nicht automatisch einen einheitlichen Stil für jede Abfüllung.
Garganega in unterschiedlichen Ausprägungen
Das dokumentierte Portfolio zeigt mehrere Formen der Garganega-Verarbeitung. Garg’n’Go ist als Garganega-Frizzante ausgewiesen. Masieri wird als Garganega geführt, Sassaia als leicht maischestandener Garganega. Bei einer Maischestandzeit bleibt der Most für eine bestimmte Zeit mit den Beerenhäuten in Kontakt; diese Phase unterscheidet den Ausbau grundsätzlich von einem Wein ohne Maischestandzeit.
Pico ist ebenfalls als Garganega-Abfüllung mit Maischestandzeit dokumentiert. Das technische Datenblatt für den Jahrgang 2018 nennt 100 Prozent Garganega aus Gambellara, eine zwei- bis dreitägige Maischestandzeit und den Ausbau in gebrauchten Holzfässern. Diese Angaben beziehen sich ausdrücklich auf Pico 2018 und sollten nicht pauschal auf andere Jahrgänge oder Abfüllungen übertragen werden.
Über Garganega hinaus
Mit Merlot und Tai Rosso baut La Biancara neben Garganega weitere Rebsorten an. Der Schwerpunkt der Marke bleibt damit klar benennbar, ohne die einzelnen Weine auf dieselbe Herstellungsweise zu reduzieren: Zwischen Frizzante, Garganega mit Maischestandzeit und dem für Pico 2018 dokumentierten Ausbau im gebrauchten Holz liegen unterschiedliche, konkret belegte Entscheidungen.