Maison AMI

Maison AMI – auf der offiziellen Produzentenseite schlicht AMI genannt – ist aus einer Freundschaft und dem gemeinsamen Weinprojekt von Willy Roulendes und Paul Perarnau entstanden. Die ersten Cuvées beruhten auf Trauben befreundeter Winzer; später erhielt das Projekt mit einem eigenen Weinberg eine feste weinbauliche Grundlage.

Heute bewirtschaftet AMI nach eigener Darstellung fünf Hektar in der Côte de Beaune. Das Gebiet reicht von der Maranges-Talregion bis Pommard, das Portfolio von regionalen roten und weißen Burgundern bis zu Weinen aus Pommard, Maranges und Santenay.

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AMI: aus Freundschaft wird eigener Weinbau

Die Bezeichnung „Maison AMI“ ist im Markenauftritt geläufig, offiziell beschreibt die Produzentenseite das Projekt jedoch als „AMI“. Im Zentrum stehen Willy Roulendes und Paul Perarnau. Ihre gemeinsame Geschichte begann mit Cuvées aus zugekauften Trauben befreundeter Winzer. Damit war AMI zunächst nicht allein über einen geschlossenen eigenen Weinbergsbesitz definiert, sondern über ein partnerschaftliches Produktionsmodell.

Im weiteren Verlauf kam eigener Weinbau hinzu. Zehn Jahre später bewirtschaftet AMI laut eigener Darstellung fünf Hektar in der Côte de Beaune. Das Projekt verbindet damit zwei nachvollziehbar belegte Grundlagen: Lesegut aus dem Kreis befreundeter Winzer und eigenes Rebland.

Herkunftsräume zwischen Maranges und Pommard

Die eigene geografische Verankerung beschreibt AMI von der Maranges-Talregion bis Pommard. Auch das offizielle Portfolio folgt dieser Spannweite: Es reicht von regionalen roten und weißen Burgundern bis zu Weinen, die mit Pommard, Maranges oder Santenay benannt sind. Diese Angaben ordnen die Weine nach ihrer Herkunft beziehungsweise regionalen Bezeichnung ein, ohne dass daraus ein einheitlicher Stil für das gesamte Sortiment abgeleitet werden sollte.

Worauf bei AMI-Weinen zu achten ist

Für die Einordnung einzelner Abfüllungen sind daher vor allem die konkrete Herkunftsangabe und die Unterscheidung zwischen regionalem Burgunder und einem Wein aus einer ausdrücklich genannten Herkunft relevant. Ebenso wichtig ist der Blick auf das jeweilige Etikett: Die offizielle Beschreibung fasst AMI als eine Bandbreite von regionalen roten und weißen Burgundern bis zu den genannten Ortsweinen zusammen, nicht als nur eine einzige Weinlinie.

So steht AMI weniger für ein statisches Gründungsmodell als für die Entwicklung eines Freundschaftsprojekts: von den ersten, mit Trauben befreundeter Winzer entstandenen Cuvées hin zu einem Weinbaubetrieb mit fünf Hektar eigener Bewirtschaftung in der Côte de Beaune.

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