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Eine Maison für Climats der Côte d’Or
Philippe Pacalet gründete seine eigene Maison 2001 und ließ sich in Beaune nieder. Die rechtliche Unternehmensbezeichnung lautet SAS Philippe Pacalet. Statt den Blick auf eine einzelne Lage zu beschränken, arbeitet die Maison in Burgund mit mehr als zehn Hektar Rebfläche, für die Ernteankaufsverträge bestehen. Die Trauben werden dabei von der Maison selbst gelesen.
Die verschiedenen Weine gehen auf Climats aus renommierten Appellationen der Côte d’Or zurück; die Ausrichtung der Maison besteht darin, den Charakter dieser einzelnen Terroirs herauszuarbeiten.
Önologie und Arbeit im Keller
Philippe Pacalet ist diplomierter Önologe und auf einheimische Hefen spezialisiert. Vor der Gründung seiner Maison hatte er zehn Jahre praktische Erfahrung als Betriebsleiter eines Weinguts an der Côte de Nuits gesammelt. Dieser Hintergrund prägt den technischen Kern seiner Arbeitsweise.
Nach Angaben des Produzenten wird ohne Zugabe von SO2 vinifiziert; die Gärung erfolgt mit einheimischen Hefen. Bei den Rotweinen kommt Ganztraubenverarbeitung zum Einsatz, also die Vergärung ganzer Trauben statt ausschließlich entrappten Leseguts. Nach einer längeren Reifephase werden die Weine regelmäßig analytisch und sensorisch kontrolliert, durch Schwerkraft abgestochen und ungefiltert abgefüllt.
Herkunft als Orientierung
Bei Philippe Pacalet ist die jeweilige Appellation beziehungsweise das einzelne Climat ein wesentlicher Schlüssel zur Einordnung eines Weins. Die gemeinsame Handschrift entsteht weniger durch eine vereinheitlichende Verarbeitung als durch klar definierte Entscheidungen im Keller: einheimische Hefen, keine SO2-Zugabe während der Vinifikation, Ganztrauben bei Rotwein sowie eine unfiltrierte Abfüllung.