Suntory

Suntory: japanischer Whisky, Gin und Vodka mit eigenständigem Stil

Suntory gehört zu den prägenden Häusern der japanischen Spirituosenkultur. Die Marke verbindet mehr als ein Jahrhundert Erfahrung mit einer besonders sorgfältigen Auswahl von Wasser, Getreide, Destillationsmethoden, Fässern und Botanicals.

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Die aktuelle Kategorieseite verbindet **japanischen Single Malt, Blended Whisky, Gin und Vodka**. Sichtbar sind insbesondere Abfüllungen aus den Linien Yamazaki, Hakushu, Hibiki und Toki sowie Roku Gin und Haku Vodka. Einzelne Geschenk- und Jubiläumseditionen können das Sortiment zeitweise ergänzen. :contentReference[oaicite:0]{index=0} Suntory wurde 1899 von Shinjiro Torii in Osaka gegründet. 1923 begann der Bau der Yamazaki Distillery, Japans erster Malt-Whisky-Destillerie. Später kamen die Chita Grain Distillery und die in den japanischen Südalpen gelegene Hakushu Distillery hinzu. :contentReference[oaicite:1]{index=1} **Post Title:** Suntory: Japanischer Whisky, Gin & Vodka **Meta Title:** Suntory kaufen: Yamazaki, Hakushu, Hibiki & Roku **Meta Description:** Suntory entdecken: japanischer Whisky aus Yamazaki, Hakushu und Chita, Hibiki und Toki Blends sowie Roku Gin und Haku Vodka. **Original URL:** https://weinonaut.de/brandstore/suntory/ **Slug:** suntory **Kategorie:** Marken **Weitere Kategorien:** Whiskey, Gin, Wodka **Tags:** Suntory, japanischer Whisky, Yamazaki, Hakushu, Hibiki, Toki, Roku Gin, Haku Vodka :::writing{variant="document" id="73148"}

Suntory: japanischer Whisky, Gin und Vodka mit eigenständigem Stil

Suntory gehört zu den prägenden Häusern der japanischen Spirituosenkultur. Die Marke verbindet mehr als ein Jahrhundert Erfahrung mit einer besonders sorgfältigen Auswahl von Wasser, Getreide, Destillationsmethoden, Fässern und Botanicals. Im Mittelpunkt des Angebots steht japanischer Whisky. Die Bandbreite reicht von vielschichtig-fruchtigem Single Malt über frisch-kräuterige und sanft rauchige Abfüllungen bis zu fein komponierten Blended Whiskys für den puren Genuss oder einen klassischen japanischen Highball. Daneben zeigt Suntory mit Roku Gin und Haku Vodka, wie sich japanische Zutaten, klare Aromen und präzise Destillation auch in anderen Spirituosenkategorien ausdrücken lassen. Auf dieser Seite findest du die aktuell verfügbaren Suntory-Spirituosen. Das Sortiment kann sich durch neue Jahrgänge, limitierte Abfüllungen, Jubiläumseditionen und Geschenkvarianten verändern. Für die Auswahl sind deshalb vor allem Spirituosenart, gewünschte Aromatik und geplanter Genussmoment entscheidend. Yamazaki eignet sich für Whiskyfreunde, die Frucht, Gewürze und unterschiedliche Eichenarten entdecken möchten. Hakushu verbindet Frische, Kräuter und einen sanften Rauch. Hibiki steht für die Kunst des Blendings, während Toki besonders gut im Highball und zu Speisen funktioniert. Roku Gin und Haku Vodka ergänzen das Angebot für Gin Tonic, Martini und moderne Longdrinks.

Von Osaka zur japanischen Whiskytradition

Shinjiro Torii und die Gründung von Suntory

Die Geschichte von Suntory begann 1899 in Osaka. Der junge Unternehmer Shinjiro Torii eröffnete dort sein Geschäft Torii Shoten und beschäftigte sich zunächst mit importierten Weinen und westlichen Spirituosen. Torii wollte Getränke entwickeln, die nicht einfach europäische Vorbilder kopierten, sondern zum japanischen Geschmack und zur japanischen Esskultur passten. Sein früher Erfolg Akadama Port Wine schuf die wirtschaftliche Grundlage für ein deutlich ehrgeizigeres Vorhaben: einen eigenständigen Whisky aus Japan. Im Jahr 1923 begann Suntory mit dem Bau der Yamazaki Distillery am Rand von Kyoto. Der Standort wurde wegen seines Wassers, seiner feuchten Umgebung und des besonderen Mikroklimas ausgewählt. Der erste Suntory-Whisky erschien 1929, entsprach geschmacklich aber noch nicht den Erwartungen des japanischen Publikums. Torii arbeitete weiter an einem ausgewogeneren Stil. 1937 folgte Kakubin, dessen eckige Flasche bis heute zu den bekannten Symbolen japanischer Whiskykultur gehört.

Drei Destillerien für unterschiedliche Whiskycharaktere

Ein wichtiger Vorteil von Suntory ist die Möglichkeit, innerhalb des eigenen Hauses sehr unterschiedliche Malt- und Grain-Whiskys zu erzeugen.
Destillerie Gründung und Lage Typischer Charakter Verwendung
Yamazaki 1923 bei Kyoto Fruchtig, vielschichtig, würzig und je nach Fass von Vanille, Trockenfrucht oder Mizunara geprägt Yamazaki Single Malt sowie wichtige Bestandteile von Hibiki und Toki
Hakushu 1973 in den japanischen Südalpen Frisch, kräuterig, zitrisch und sanft rauchig Hakushu Single Malt sowie frische und leicht getorfte Blend-Komponenten
Chita 1972 auf der Chita-Halbinsel Weich, fein, leicht süßlich und von unterschiedlichen Grain-Whisky-Stilen geprägt Chita Single Grain sowie die Basis vieler Suntory-Blends
Viele schottische Whiskyunternehmen tauschen Malt- und Grain-Whiskys mit anderen Produzenten. Japanische Häuser arbeiten traditionell stärker mit eigenen Destillaten. Suntory erzeugt deshalb innerhalb seiner Brennereien zahlreiche unterschiedliche Grundstile, die später einzeln abgefüllt oder miteinander vermählt werden können. In unserer Whisky-Kategorie kannst du japanische Whiskys mit Single Malts, Blends und weiteren internationalen Whiskyarten vergleichen.

Drei Generationen von Master Blendern

Die Entwicklung des Hauses wurde von mehreren Generationen der Familie Torii und Saji geprägt. Shinjiro Torii schuf die Grundlagen der japanischen Whiskyherstellung. Sein Sohn Keizo Saji gründete Chita und Hakushu und entwickelte damit neue Möglichkeiten für Grain Whisky, leicht getorfte Malts und komplexere Blends. 1984 erschien der erste offiziell als Yamazaki Single Malt vermarktete Whisky. Hibiki folgte 1989 zum 90-jährigen Firmenjubiläum. Die Leitung der Blend-Komposition ging später an die dritte Generation über. Beim Blending geht es nicht nur darum, einzelne Destillate miteinander zu vermischen. Alter, Brennblasenform, Fermentation, Torfanteil und Fassart müssen so aufeinander abgestimmt werden, dass ein harmonischer und wiedererkennbarer Gesamtstil entsteht.

Was japanischen Suntory-Whisky auszeichnet

Japanischer Whisky und die aktuellen Standards

Der Begriff „japanischer Whisky“ war lange nicht einheitlich definiert. Deshalb führte die Japan Spirits & Liqueurs Makers Association eigene Standards für ihre Mitglieder ein. Für entsprechend gekennzeichneten japanischen Whisky müssen unter anderem gemälztes Getreide, weitere zugelassene Getreidesorten und in Japan gewonnenes Wasser verwendet werden. Verzuckerung, Gärung und Destillation müssen in Japan erfolgen. Der Whisky muss anschließend mindestens drei Jahre in Japan in Holzfässern mit höchstens 700 Litern Inhalt reifen. Auch die Abfüllung erfolgt in Japan und muss mindestens 40 Volumenprozent Alkohol besitzen. Suntory erklärt, dass seine exportierten Produkte, die als japanischer Whisky gekennzeichnet werden, vollständig in Japan destilliert, gereift und abgefüllt werden und die Standards erfüllen.

Unterschiedliche Brennblasen und Fassarten

Suntory arbeitet mit verschiedenen Formen und Größen von Brennblasen. Dadurch können bereits während der Destillation leichte, fruchtige, kräftige, würzige oder rauchigere Malt-Whiskys entstehen. Für die Reifung werden unterschiedliche Holzarten und Fassvorbelegungen eingesetzt:
  • Amerikanische Weißeiche: Vanille, Kokos, Honig, Karamell und helle Früchte
  • Spanische Eiche und Sherryfässer: Rosinen, Feigen, dunkle Früchte, Schokolade und Gewürze
  • Mizunara-Eiche: Sandelholz, Weihrauch, Kokos, Gewürze und eine charakteristische Holzaromatik
  • Weinfässer: rote Früchte, Säure und zusätzliche Würze
  • Wiederverwendete Fässer: langsamere Holzwirkung und stärkerer Fokus auf den Destillatcharakter
Nicht jede Suntory-Abfüllung enthält Whisky aus allen diesen Fasstypen. Die genaue Zusammenstellung hängt von der jeweiligen Linie und Edition ab.

Mizunara: japanische Eiche mit Geduld

Mizunara ist eine japanische Eichenart, die eng mit bekannten Suntory-Abfüllungen verbunden wird. Das Holz ist porös, lässt sich vergleichsweise schwierig verarbeiten und neigt bei der Fassherstellung zu Undichtigkeiten. Seine besondere Aromatik zeigt sich häufig erst nach längerer Reife. Typische Beschreibungen erinnern an Sandelholz, Weihrauch, Kokos, Gewürze und aromatisches Holz. Mizunara sollte nicht als allgemeines Qualitätsversprechen verstanden werden. Entscheidend ist, wie der entsprechende Fassanteil mit anderen Whiskys harmoniert. Bei Yamazaki wird japanische Eiche deshalb häufig gemeinsam mit amerikanischer und spanischer Eiche eingesetzt.

Yamazaki, Hakushu, Hibiki und Toki im Vergleich

Whiskystil Herstellung Typische Aromen Geeignet für
Yamazaki Single Malt aus der Yamazaki Distillery Pfirsich, Ananas, Orange, rote Früchte, Vanille, Gewürze und Mizunara-Holz Pur, mit wenigen Tropfen Wasser und für eine konzentrierte Verkostung
Hakushu Single Malt aus der Hakushu Distillery Zitrusfrucht, grüner Apfel, Kräuter, Minze und sanfter Rauch Pur, im Highball und zu frischen oder leicht geräucherten Speisen
Hibiki Blend aus Malt- und Grain-Whiskys mehrerer Suntory-Destillerien Orange, Honig, Blüten, weiße Schokolade, Gewürze und feine Eiche Pur, zu einem Menü und für Genießer ausgewogener Blends
Toki Lebendiger Blend mit Hakushu-, Chita- und Yamazaki-Komponenten Apfel, Zitrus, Kräuter, Honig, Ingwer und dezente Würze Japanischer Highball, Whisky Sour und unkomplizierter Genuss zu Speisen

Yamazaki: vielschichtiger japanischer Single Malt

Yamazaki ist der klassische Single Malt des Hauses und stammt aus Japans erster Malt-Whisky-Destillerie. Der Stil wird durch unterschiedliche Fermentationen, Brennblasenformen und Fassarten besonders vielschichtig aufgebaut. Jüngere und alterslose Abfüllungen zeigen häufig Pfirsich, Erdbeere, Kirsche, Zitrusfrucht und Vanille. Mit längerer Reife können Trockenfrüchte, dunkle Schokolade, Gewürze und deutlicher ausgeprägte Holznoten hinzukommen. Die bekannten Altersstufen und Sondereditionen unterscheiden sich nicht nur durch die Dauer der Reifung. Auch die Auswahl von amerikanischer, spanischer und japanischer Eiche verändert den Charakter. Yamazaki eignet sich für den puren Genuss in einem Nosing-Glas. Wenige Tropfen stilles Wasser können zusätzliche Frucht- und Gewürznoten öffnen.

Hakushu: frisch, kräuterig und sanft rauchig

Hakushu wird in einer hoch gelegenen, bewaldeten Region am Fuß des Mount Kaikomagatake erzeugt. Die Destillerie wurde 1973 gegründet und sollte bewusst einen anderen Whiskycharakter als Yamazaki hervorbringen. Der typische Stil wirkt frisch, zitrisch und kräuterbetont. Grüner Apfel, Grapefruit, Minze, Kräuter und ein kontrollierter Torfrauch gehören zu den häufigen Eindrücken. Hakushu ist damit eine interessante Wahl für Genießer, denen viele stark getorfte Whiskys zu intensiv erscheinen, die aber dennoch eine feine rauchige Note mögen. Der Whisky passt pur, mit etwas Wasser oder als langer Highball. Seine Frische harmoniert außerdem gut mit Fisch, Kräutern, gegrilltem Gemüse und leicht geräucherten Speisen.

Hibiki: japanische Kunst des Blendings

Hibiki bedeutet sinngemäß „Klang“, „Echo“ oder „Resonanz“. Die Linie wurde 1989 zum 90-jährigen Jubiläum von Suntory eingeführt und steht für die Verbindung unterschiedlicher Malt- und Grain-Whiskys. Die Komposition kann Bestandteile aus Yamazaki, Hakushu und Chita enthalten. Der Chief Blender wählt dafür aus zahlreichen Fassproben Whiskys mit unterschiedlichen Altersstufen und Aromaprofilen aus. Hibiki soll nicht wie ein einfacher Durchschnitt der drei Destillerien schmecken. Ziel ist ein neuer, harmonischer Gesamtcharakter mit floralen, fruchtigen und würzigen Ebenen. Auch die Flasche greift japanische Symbolik auf. Ihre 24 Facetten stehen für die traditionellen 24 japanischen Jahresabschnitte. Das Etikett wird aus Washi-Papier gefertigt.

Toki: lebendig und für den Highball geschaffen

Toki ist ein Blended Japanese Whisky mit einem leichteren, frischen und vielseitigen Profil. Der Blend verbindet unter anderem leicht getorften Hakushu Malt, Chita Grain Whisky und in spanischer Eiche gereifte Yamazaki-Komponenten. Apfel, Zitrusfrucht, Honig, Kräuter und Ingwer machen Toki besonders geeignet für einen klassischen japanischen Highball. Dafür werden Whisky, Glas, Eis und Sodawasser gut gekühlt. Der Whisky wird über einen großen Eiswürfel gegeben und mit stark kohlensäurehaltigem Soda verlängert. Eine Zitronen- oder Grapefruitschale kann zusätzliche Frische einbringen. Der Highball besitzt weniger alkoholische Intensität als ein purer Whisky und begleitet dadurch viele Speisen, ohne sie zu überdecken.

Roku Gin und Haku Vodka

Roku Gin mit sechs japanischen Botanicals

Roku bedeutet auf Japanisch „sechs“. Der Name bezieht sich auf sechs japanische Botanicals, die den Gin neben klassischen Gin-Zutaten prägen:
  • Sakurablüte und Sakurablatt: florale und leicht salzige Noten
  • Sencha und Gyokuro: grüner Tee mit feiner Süße und herber Tiefe
  • Sansho-Pfeffer: zitrisch-würzige und leicht prickelnde Schärfe
  • Yuzuschale: frische, florale und leicht herbe Zitrusaromen
Die Zutaten werden zu unterschiedlichen Jahreszeiten geerntet und je nach Beschaffenheit mit geeigneten Verfahren verarbeitet. Der fertige Gin verbindet Wacholder mit Zitrus, Tee, Blüten und einer sanften Pfefferwürze. Roku eignet sich für einen Gin Tonic mit einem eher trockenen Tonic Water. Eine dünne Scheibe frischer Ingwer oder etwas Yuzuschale kann die japanische Aromatik unterstreichen, ohne den Gin zu überdecken. Weitere Gin-Stile und Botanicals findest du in unserer Gin-Kategorie.

Haku Vodka aus japanischem weißem Reis

Haku Vodka wird aus japanischem weißem Reis hergestellt. Der Name nimmt sowohl auf die Farbe Weiß als auch auf Reinheit und das verwendete Hakumai-Reiskorn Bezug. Der Reis wird mit Koji fermentiert und zunächst zu einer Reisspirituose destilliert. Nach weiteren Verarbeitungsschritten wird der Vodka durch Bambus-Holzkohle filtriert. Das Ergebnis besitzt einen klaren, weichen und leicht süßlichen Charakter. Haku eignet sich pur gut gekühlt, als Vodka Soda oder als Grundlage für einen trockenen Martini. Durch die zurückhaltende Reisaromatik passt er zu Sushi, Austern, leichten Vorspeisen und salzigen Snacks. In unserer Wodka-Kategorie kannst du weitere Vodka-Stile nach Rohstoff und Verwendungszweck entdecken.

Welche Suntory-Spirituose passt zu deinem Geschmack?

Gesuchter Geschmack Passende Suntory-Richtung Empfohlener Genuss
Fruchtig und vielschichtig Yamazaki Single Malt Pur oder mit wenigen Tropfen Wasser
Frisch, kräuterig und leicht rauchig Hakushu Single Malt Pur, mit Wasser oder als Highball
Elegant, floral und harmonisch Hibiki Blend Pur, zu einem Menü oder als ruhiger Digestif
Leicht, zitrisch und vielseitig Toki Blended Whisky Japanischer Highball oder Whisky Sour
Wacholder, Yuzu, Tee und Blüten Roku Gin Gin Tonic, Martini oder leichter Cocktail
Klar, weich und dezent süßlich Haku Vodka Vodka Soda, Martini oder gut gekühlt pur
Für den Einstieg in japanischen Whisky bietet sich ein zugänglicher Blend oder eine alterslose Single-Malt-Abfüllung an. Wer bereits Erfahrung mit Whisky besitzt, kann sich stärker an Fassart, Rauchanteil und Reife orientieren. Eine längere Altersangabe bedeutet nicht automatisch, dass der Whisky besser zum eigenen Geschmack passt. Jüngere Whiskys wirken häufig frischer und lebendiger, während längere Reife mehr Trockenfrucht, Gewürze und Holz einbringen kann.

Suntory zu Speisen kombinieren

Japanischer Whisky wird traditionell nicht nur nach dem Essen getrunken. Besonders als Highball kann er ein komplettes Menü begleiten. Kohlensäure, niedrige Trinktemperatur und moderate Intensität reinigen den Gaumen zwischen den Bissen.
Speise Passende Suntory-Stilrichtung Warum es harmoniert
Sushi und Sashimi Toki Highball, Hakushu Highball oder Haku Vodka Frische, Kräuter und klare Aromen überdecken den feinen Fisch nicht.
Tempura und frittierte Speisen Toki Highball Kälte und Kohlensäure gleichen Fett und knusprige Panade aus.
Yakitori und gegrilltes Geflügel Toki oder Hibiki Frucht, Honig und dezente Würze greifen Röstaromen und Glasur auf.
Gegrillter oder geräucherter Fisch Hakushu Kräuter, Zitrusfrucht und sanfter Rauch ergänzen die Zubereitungsart.
Ente und glasiertes Fleisch Yamazaki oder Hibiki Fruchtige und würzige Fassnoten verbinden sich mit dunklerem Fleisch.
Dunkle Schokolade Länger gereifter Yamazaki oder Hibiki Kakao greift Trockenfrucht, Gewürze und Eichenaromen auf.
Zitrusdessert und Sorbet Roku Gin oder leichter Toki Highball Yuzu, Zitrus und Kräuter sorgen für einen frischen Abschluss.
Salzige Snacks und Nüsse Highball, Roku Gin Tonic oder Haku Vodka Soda Frische und Kohlensäure gleichen Salz und Fett aus.

Japanischen Whisky richtig genießen

Pur und mit Wasser

Für eine genaue Verkostung eignet sich ein tulpenförmiges Nosing-Glas. Der Whisky sollte zunächst pur probiert werden und einige Minuten im Glas ruhen. Wenige Tropfen stilles Wasser können den Alkohol etwas zurücknehmen und zusätzliche Frucht-, Gewürz- oder Holznoten öffnen. Die Wassermenge sollte schrittweise angepasst werden.

Mizuwari und Highball

Beim Mizuwari wird Whisky mit stillem Wasser und Eis verlängert. Das Ergebnis wirkt leichter und kann besonders gut zu einem Essen getrunken werden. Der japanische Highball verwendet stark gekühltes Sodawasser. Ein hohes Glas, klares Eis und möglichst wenig Schmelzwasser helfen dabei, den Drink frisch und aromatisch zu halten. Toki und Hakushu eignen sich besonders gut für diese Zubereitung. Komplexe und lange gereifte Abfüllungen werden dagegen häufig lieber pur oder nur mit etwas Wasser genossen.

Whisky und Eis

Eis reduziert zunächst die alkoholische Wärme, dämpft aber gleichzeitig Duft und Geschmack. Das kann bei einem erfrischenden Drink erwünscht sein, ist für eine detaillierte Verkostung jedoch weniger geeignet. Ein großer klarer Eiswürfel schmilzt langsamer als viele kleine Würfel und verdünnt den Whisky kontrollierter.

Flaschen richtig lagern

Whisky, Gin und Vodka werden stehend, gut verschlossen und vor direktem Sonnenlicht geschützt aufbewahrt. Große Temperaturschwankungen und starke Hitze sollten vermieden werden. Nach dem Öffnen reift Whisky nicht wie im Fass weiter. Bei zunehmendem Luftanteil kann sich sein Aroma langfristig verändern. Eine gut gefüllte und dicht verschlossene Flasche bleibt meist länger stabil als eine Flasche mit nur noch einem kleinen Rest.

Häufige Fragen zu Suntory

Fragen und Antworten

Woher kommt Suntory?

Suntory wurde 1899 von Shinjiro Torii in Osaka gegründet. Die wichtigsten japanischen Whisky-Destillerien des Hauses befinden sich in Yamazaki, Hakushu und Chita.

Welche Suntory-Produkte sind japanischer Whisky?

Zu den wichtigsten japanischen Whiskylinien gehören Yamazaki, Hakushu, Hibiki und Toki. Yamazaki und Hakushu sind Single Malts, während Hibiki und Toki aus mehreren Malt- und Grain-Whiskys komponiert werden.

Was ist der Unterschied zwischen Yamazaki und Hakushu?

Yamazaki wirkt häufig fruchtiger, würziger und stärker von unterschiedlichen Eichenarten geprägt. Hakushu besitzt meist einen frischeren, kräuterigeren und sanft rauchigen Charakter.

Ist Hibiki ein Single Malt?

Nein. Hibiki ist ein Blended Japanese Whisky aus ausgewählten Malt- und Grain-Whiskys der Suntory-Destillerien.

Welcher Suntory-Whisky eignet sich für einen Highball?

Toki wurde besonders für einen frischen und lebendigen Highball-Stil komponiert. Auch Hakushu eignet sich durch seine Zitrus-, Kräuter- und Raucharomen sehr gut.

Ist japanischer Whisky immer aus Mizunara-Fässern?

Nein. Suntory verwendet unterschiedliche Fassarten, darunter amerikanische und spanische Eiche sowie Mizunara. Japanische Eiche bildet normalerweise nur einen Teil der Fasskomposition.

Ist Hakushu stark rauchig?

Hakushu ist leicht bis moderat getorft und deutlich weniger medizinisch oder intensiv rauchig als viele kräftige Islay-Whiskys. Im Mittelpunkt stehen Frische, Kräuter, Zitrus und sanfter Rauch.

Was bedeutet Roku bei Roku Gin?

Roku bedeutet „sechs“. Der Name verweist auf sechs japanische Botanicals: Sakurablüte, Sakurablatt, Sencha, Gyokuro, Sansho-Pfeffer und Yuzuschale.

Woraus wird Haku Vodka hergestellt?

Haku wird aus japanischem weißem Reis hergestellt und durch Bambus-Holzkohle filtriert. Dadurch besitzt er einen weichen und leicht süßlichen Charakter.

Wie sollte Suntory-Whisky getrunken werden?

Je nach Stil kann er pur, mit wenigen Tropfen Wasser, auf Eis, als Mizuwari oder als Highball genossen werden. Für eine genaue Verkostung eignen sich ein Nosing-Glas und zunächst unverdünnter Whisky.

Welche Suntory-Spirituose passt zu einem Essen?

Toki und Hakushu funktionieren sehr gut als Highball zu Sushi, Tempura, Yakitori und gegrilltem Fisch. Hibiki und Yamazaki begleiten Ente, Fleischgerichte, Schokolade und Desserts. Roku Gin und Haku Vodka passen zu leichten Vorspeisen und Cocktails.

Quellen und weiterführende Informationen

Hinweis: Das auf der Kategorieseite verfügbare Sortiment kann sich ändern. Für Alkoholgehalt, Altersangabe, Fassreife, Zutaten, Allergene, Flaschengröße und weitere verbindliche Eigenschaften gelten das Etikett und die Angaben des jeweiligen Partnershops. Alkohol verantwortungsvoll genießen. Entdecke jetzt die aktuell verfügbaren Suntory-Spirituosen auf dieser Seite und wähle zwischen fruchtigem Yamazaki, frischem Hakushu, harmonischem Hibiki, lebendigem Toki, aromatischem Roku Gin und weichem Haku Vodka.
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