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Eine sizilianische Geschichte mit französischem Ausgangspunkt
Tenuta Rapitalà liegt zwischen Camporeale und Alcamo auf Sizilien. Die Geschichte des Weinguts beginnt laut Produzentenseite 1968 mit dem französischen Marineoffizier Hugues Bernard de la Gatinais und seiner aus Palermo stammenden Ehefrau Gigi Guarrasi. Aus dieser biografischen Konstellation leitet sich ein Kern der Markenidentität ab: Auf Rapitalà begegnet sizilianische Weinbautradition französischem Savoir-faire.
Heute bewirtschaftet Tenuta Rapitalà laut eigener Darstellung 176 Hektar Rebfläche. Die Marke ist dem Gruppo Italiano Vini zugeordnet und damit als Weingut innerhalb einer größeren italienischen Weinunternehmensgruppe einzuordnen. Für die enologische Kontinuität steht Silvio Centonze, der seit 1999 als Chefwinemaker beziehungsweise verantwortlicher Önologe mit Tenuta Rapitalà verbunden ist.
Historische Weine als Ausdruck des Markenprofils
Besonders prägnant zeigt sich die Verbindung beider Weintraditionen in zwei historischen Linien. Der Produzent stellt Conte Hugues als historischen reinsortigen Chardonnay und als den ersten in Sizilien angebauten reinsortigen Chardonnay dar.
Hugonis folgt einem anderen, ebenso charakteristischen Prinzip: Die Cuvée verbindet Cabernet Sauvignon mit Nero d’Avola. In dieser Kombination treffen Cabernet Sauvignon und Nero d’Avola aufeinander; der Produzent beschreibt Hugonis als Verbindung französischer und sizilianischer Weintraditionen.
Wofür Tenuta Rapitalà steht
Tenuta Rapitalà lässt sich daher nicht allein über den Herkunftsort oder einzelne Rebsorten einordnen. Das unterscheidende Markenthema liegt in der dokumentierten Verbindung von Gründungsgeschichte, sizilianischem Standort und französischem Einfluss. Conte Hugues und Hugonis sind dafür keine austauschbaren Beispiele, sondern historische Bezugspunkte, an denen sich die Entwicklung der Marke ablesen lässt.