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Vilarnau steht für Cava aus Sant Sadurní d’Anoia im Penedès, Katalonien. Der Betrieb arbeitet auf der Finca Can Petit und verbindet eigene Weinberge mit Trauben von langjährig verbundenen Weinbauern aus der Region. Seit 1982 gehört Vilarnau zur Kellereifamilie González Byass.
Eine Marke mit dokumentierter Cava-Geschichte
1949 kam der erste Cava mit Vilarnau-Etikett auf den Markt. Darüber hinaus führt die Marke ihre Familiengeschichte auf Weinbau im Penedès seit dem 12. Jahrhundert zurück. Diese beiden Zeitebenen sind zu unterscheiden: Die weit zurückreichende Überlieferung betrifft die Familiengeschichte, während 1949 den Beginn des Cavas unter dem Namen Vilarnau markiert.
Die offizielle Markenwelt umfasst Cavas Vilarnau, Els Capricis de Vilarnau, Albert de Vilarnau und Vilarnau 0,0. Innerhalb dieser Gliederung nimmt Albert de Vilarnau eine besondere Rolle ein, weil diese Cavas als handwerklich erzeugte Gran Reserva mit mehr als 30 Monaten Flaschenreife beschrieben werden. Einzelne Abfüllungen reifen bis zu 50 Monate in der Flasche.
Albert de Vilarnau und der Ausbau mit Kastanienholz
Eine klar umrissene Abfüllung der Linie ist Albert de Vilarnau Fermentado en Castaño. Sie basiert vollständig auf Xarel·lo. Bei 50 Prozent des Xarel·lo-Coupage erfolgte die Gärung und anschließende sechsmonatige Reife in Kastanienholzfässern.
Damit steht nicht allein die lange Flaschenreife im Mittelpunkt, sondern auch eine konkret benannte Entscheidung beim Ausbau des Grundweins. Xarel·lo und Kastanienholz sind hier keine allgemeinen Stilbegriffe, sondern die sachlich definierte Grundlage dieser Abfüllung.
Herkunft als Arbeitsgrundlage
Vilarnau beschreibt seine Traubenversorgung als Verbindung aus eigenen Weinbergen und der Zusammenarbeit mit regionalen Winzern. Der Standort in Sant Sadurní d’Anoia und diese Form der Traubenbeschaffung verorten die Marke eindeutig im Penedès, ohne die unterschiedlichen Linien auf ein einziges Cava-Konzept zu reduzieren.