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Ein Reimser Haus mit eigener Signatur
Maison Lanson wurde 1760 im Zentrum von Reims gegründet. Damit gehört das Haus zu den alten Namen der Champagne; es bezeichnet sich zugleich als eigenständiges Champagnerhaus. Das seit 1798 verwendete Malteserkreuz wurde später zur Croix Lanson weiterentwickelt und ist bis heute das prägende Haussymbol.
Der von Lanson beschriebene Herstellungsansatz stützt sich auf drei miteinander verknüpfte Faktoren: eine traditionelle Vinifikation, die überwiegend ohne malolaktische Umwandlung erfolgt, den Einsatz von Reserveweinen und eine längere Reifezeit in den Kellern. Bei der malolaktischen Umwandlung wird Apfelsäure in Milchsäure überführt; Lanson arbeitet nach eigener Angabe bei seinen Weinen mehrheitlich ohne diesen Schritt.
Le Black Création: fortlaufend gedachte Assemblagen
2023 interpretierte Hervé Dantan die klassische Linie Le Black Label als Le Black Création neu. Die jeweilige Création trägt eine Nummer, die sich auf die Anzahl der seit 1760 erzeugten Assemblagen bezieht. Das Konzept macht somit nicht einen Jahrgang, sondern die fortlaufende Geschichte der Haus-Assemblagen sichtbar.
Eine andere historische Perspektive eröffnet die Lanson Private Collection. Sie umfasst nach Angaben des Hauses Jahrgänge, die bis 1904 zurückreichen. Historische Jahrgänge und aktuelle Créations sind dabei unterschiedliche Kategorien: Erstere stehen für konkrete Erntejahre, während die nummerierte Création eine fortlaufende Assemblagenzählung markiert.
Bio- und Demeter-zertifizierte Trauben von Malmaison
Das Domaine de la Malmaison wird laut Maison Lanson seit 2010 biologisch bewirtschaftet und ist sowohl AB- als auch Demeter-zertifiziert. Die Cuvée Le Green Bio-Organic entsteht ausschließlich aus Trauben dieses Weinguts. Damit ist ihre Herkunft innerhalb der Marke eindeutig an Malmaison gebunden.