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Foradori verbindet einen klaren geografischen Bezug mit einer über Jahrzehnte gewachsenen Familiengeschichte: Die Azienda Agricola liegt in Mezzolombardo in der Piana Rotaliana, auch Campo Rotaliano genannt. Das landwirtschaftliche Gut entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts und wurde 1939 Eigentum der Familie Foradori. Heute ist auch die nächste Generation in die Betriebsführung eingebunden: Emilio verantwortet die Weinproduktion, Theo Geschäfts- und Handelsaufgaben, Myrtha den Weinbau und die Erweiterung des Betriebs.
Teroldego als Mittelpunkt
Die wichtigste Rebsorte der Marke ist Teroldego. Der Teroldego Foradori gilt innerhalb des Betriebs als repräsentativer Wein und wird als Teroldego Vigneti delle Dolomiti IGT bezeichnet. Ergänzend zeigt Foradori die Rebsorte über die parzellenbezogenen Linien Morei und Sgarzon. Beide werden laut Weingut seit dem Jahrgang 2009 wieder separat abgefüllt – der Jahrgang markiert dabei den Beginn dieser erneuten getrennten Abfüllung, nicht die Entstehung der Weinberge.
Biodynamischer Gesamtbetrieb
Foradori praktiziert seit 2002 biodynamische Landwirtschaft. Seit 2009 ist der Betrieb Demeter- und ICEA-zertifiziert. Damit ist die biodynamische Arbeitsweise nicht nur als zeitliche Entwicklung der Azienda dokumentiert, sondern auch mit den genannten Zertifizierungen verbunden.
Weitere Herkunftsweine
Über Teroldego hinaus umfasst das markeneigene Portfolio Weine mit unterschiedlichen Herkunftsbezügen: Fontanasanta Manzoni Bianco und Fontanasanta Nosiola stammen aus den Hügeln oberhalb von Trient, Fuoripista Pinot Grigio aus dem Umfeld des Noce. Diese Linien erweitern das Markenbild um weitere Rebsorten und Herkunftsangaben, ohne den Teroldego als zentralen Bezugspunkt von Foradori zu verdrängen.