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Monte Dall’Ora am Hügel von Castelrotto
Der Sitz von Monte Dall’Ora liegt in Castelrotto, San Pietro in Cariano, innerhalb der Valpolicella Classica. Der Produzent beschreibt die Weinberge als Teil eines Gebiets, dessen Weinbautradition bereits seit dem 5. Jahrhundert dokumentiert ist. Die konkrete Prägung des Standorts ergibt sich aus dem Zusammenspiel von kalkhaltigen und kalkarenitischen Böden eozänen Ursprungs und der traditionellen pergola veronese, unter der die Reben kultiviert werden.
Im Mittelpunkt steht kein allgemein gehaltener Rebsortenmix: Monte Dall’Ora erklärt, jeden Wein aus ausgewählten Trauben eines einzelnen Weinbergs zu erzeugen und die Reife der verschiedenen Rebsorten gezielt zu verfolgen. Diese Arbeitsweise rückt die jeweiligen Weinberge und ihre Bedingungen in den Vordergrund, ohne sie zu einer einheitlichen Stilformel zusammenzufassen.
Autochthone Rebsorten und Biodiversität
Für die Weinbergsarbeit nennt die Marke den Schutz der Biodiversität und den respektvollen Umgang mit dem Territorium als zentrale Kriterien. Angebaut werden ausschließlich autochthone Sorten der Valpolicella: Corvina, Corvinone, Rondinella, Molinara, Dindarella und Oseleta. Damit bleibt die Identität der Weine eng an den überlieferten Rebsorten dieser Herkunftszone orientiert.
Die Produktion beschreibt Monte Dall’Ora als handwerklich und manuell. Im Vordergrund stehen nach eigener Darstellung territoriale, persönliche und wiedererkennbare Weine. Das ist vor allem als Beschreibung der Herstellungsphilosophie zu verstehen, nicht als pauschale Stilzuschreibung für jede einzelne Abfüllung.
Amarone, Recioto, Valpolicella und Ripasso
Zum von Monte Dall’Ora präsentierten Weinportfolio gehören mehrere traditionelle Vertreter der Valpolicella: der Amarone della Valpolicella DOCG Classico Stropa, der Recioto Classico Sant’Ulderico, der Valpolicella Saseti, Camporenzo und San Giorgio Alto sowie der Ripasso Saustò. Diese Namen stehen im Markenkontext für eine Bandbreite klassischer Valpolicella-Kategorien und weinbergsbezogener Abfüllungen.
Besonders kennzeichnend bleibt dabei die Verbindung aus Herkunft am Castelrotto-Hügel, pergola veronese, autochthonen Reben und dem ausdrücklich genannten Prinzip einzelner Weinberge. Monte Dall’Ora erzählt seine Weine somit primär über Ort, Rebsorte und manuelle Arbeit – mit Biodiversität als Leitgedanke für den Umgang mit den Weinbergen.