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Ein Projekt der Familia Torres mit zwei Herkunftsgebieten
Pago del Cielo steht für ein vitivinistisches Projekt der Familia Torres, nicht nur für eine einzelne Weinbezeichnung. Seine geografische Struktur ist zweigeteilt: Ribera del Duero bildet den Standort für die Bodega in Fompedraza, während Villafranca del Duero den Rueda-Teil des Projekts repräsentiert. Damit verbindet die Marke zwei Herkunftsgebiete innerhalb einer gemeinsamen Weinwelt, ohne deren Profile zu einem einzigen Ursprung zu vereinfachen.
Fompedraza: 895 Meter über dem Meeresspiegel
Die Geschichte begann 2004 mit dem Kauf einer kleinen Bodega in Fompedraza. Ihre Lage auf 895 Metern über dem Meeresspiegel ist ein präzises geografisches Kennzeichen der Ribera-del-Duero-Präsenz von Pago del Cielo. Fompedraza ist der Ausgangspunkt des Projekts und Standort der dort verankerten Bodega.
Von der Bodega zur eigenen Weinlinie
Die Entwicklung der Marke lässt sich an ihren offiziellen Weinen nachvollziehen. Der Wein Pago del Cielo 2019 wurde nach der Bodega benannt und als deren ikonischer Wein eingeführt. Zugleich ist diese Abfüllung mengenmäßig limitiert – eine konkrete Eigenschaft dieser Edition, nicht pauschal eine Aussage über alle Weine der Marke.
Der zweite geografische Schwerpunkt liegt in Rueda. Dort befindet sich die Bodega in Villafranca del Duero; der erste Jahrgang von Celeste Verdejo kam 2019 auf den Markt. Die Linie erweitert Pago del Cielo um einen Weißwein mit Verdejo-Fokus und wird vom Erzeuger als modern im Stil beschrieben. So dokumentiert die Markenhistorie den ursprünglichen Standort in Ribera del Duero ebenso wie die Erweiterung um ein zweites Herkunftsgebiet.