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Ramón do Casar ist eine galicische Weinmarke, die mit dem Weingut Ramón do Casar, S.L. in Prado, Castrelo de Miño, verbunden ist. Das Familienprojekt verbindet eine Rückkehrgeschichte aus Venezuela mit einem Weingut im Ribeiro-Gebiet und eigenen Rebflächen.
Seine konkrete Besonderheit liegt weniger in einem überlieferten Alter als in der klar dokumentierten Entwicklung: Der Bau der Kellerei begann 2013, die erste Ramón-do-Casar-Jahrgangsabfüllung folgte laut Produzentenseite ein Jahr später. Damit steht die Marke für ein vergleichsweise junges Weinprojekt mit nachvollziehbarer Familiengeschichte.
Familiengeschichte und Ort
Die Markenerzählung beginnt mit Ramóns Auswanderung nach Venezuela im Jahr 1955. Später kehrte er nach Galicien zurück und gründete dort das Weinprojekt, das mit Ramón do Casar verbunden ist. Das Weingut liegt in Prado in der Provinz Ourense auf einer Terrasse am Castrelo-de-Miño-Stausee.
Auch die Entwicklung der Rebflächen ist dokumentiert: Ausgehend von zunächst erworbenen acht Hektar wuchs der Bestand auf 25 Hektar eigene Weinberge. Ramón do Casar, S.L. ist außerdem als zertifizierter Betrieb im Umfeld der geschützten Herkunftsbezeichnung Ribeiro aufgeführt.
Linien aus der Markengeschichte
Ramón do Casar Varietal steht für einen markeneigenen Verschnitt aus Treixadura, Albariño und Godello. Die drei Rebsorten sind damit nicht nur einzelne Bestandteile der Markenhistorie, sondern ausdrücklich als Cuvée-Konzept dokumentiert.
Eine weitere historische Linie ist Nobre. Der Jahrgang 2020 wurde in einem Dokument des spanischen Landwirtschaftsministeriums als ausgezeichneter Wein der D.O. Ribeiro genannt. Die Bezeichnung „Jahrgang 2020“ bezieht sich dabei auf die konkrete Abfüllung und nicht auf das Gründungsjahr der Marke.
Einordnung
Ramón do Casar lässt sich somit über drei eng belegte Bezugspunkte lesen: die familiäre Rückkehrgeschichte, den Standort am Castrelo-de-Miño-Stausee und die Entwicklung eigener Rebflächen. Ergänzt wird dieses Profil durch Weinlinien wie Varietal und Nobre, die unterschiedliche Stationen der Markenhistorie sichtbar machen.