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Domaine Yoyo zwischen Banyuls und Albères
Domaine Yoyo ist eine SARL, die mit Laurence Manya Krief und Laurie Manya im Zusammenhang steht. Die Geschichte des Betriebs beginnt 2005 mit dem Erwerb von zwei Hektar in Banyuls-sur-Mer. Vier Jahre später kamen drei weitere Hektar hinzu. Heute verteilen sich zehn Hektar auf zwölf Parzellen im Cru Banyuls und am Fuß der Albères.
Diese Entwicklung beschreibt eine klar umrissene Produzentenidentität: unterschiedliche Parzellen, eine präzise genannte geografische Verankerung und eine seit den Anfängen dokumentierte biologische Bewirtschaftung. Domaine Yoyo gibt biologischen Anbau seit 2005 und eine Zertifizierung seit 2008 an.
Eigenständige Cuvées und Jahrgangsarbeiten
Zum markenspezifischen Profil gehören mehrere Weine mit eigener Entstehungsgeschichte. Caldera ist eine jahrgangsbezogene Vin-de-France-Cuvée aus Parzellen von Domaine Yoyo. Die Produzentenseite bezeichnet sie als „Old School“-Cuvée und nennt 300 Flaschen, sofern der Jahrgang dies erlaubt. Die Mengenangabe ist damit ausdrücklich an die Bedingungen des jeweiligen Jahrgangs geknüpft.
La Tranchée wird als Vin de France aus einer westlich von Banyuls gelegenen Parzelle beschrieben. Der Wein besteht aus Grenache Noir; seit 2023 wird etwas Syrah aus einer neuen Parzelle ergänzt. Damit lässt sich die Entwicklung der Cuvée zeitlich konkret einordnen, ohne die frühere und die spätere Zusammensetzung gleichzusetzen.
Eine dokumentierte Zusammenarbeit
El Teu mar, les meves muntanyes steht für eine andere Facette der Marke: Die Cuvée verbindet Wein von Domaine Yoyo aus Banyuls mit Wein von Domaine Cosmic aus Agullana. Assemblage und Abfüllung erfolgten im Celler Cosmic. Der Wein gehört damit zur Geschichte der Marke als Kooperation zweier benannter Betriebe und nicht ausschließlich zur eigenen Parzellenproduktion von Domaine Yoyo.
Wer Yoyo fachlich einordnet, findet den entscheidenden Bezugspunkt daher in der Verbindung aus dem Cru Banyuls, Parzellen am Fuß der Albères, biologischer Bewirtschaftung und klar dokumentierten Einzelprojekten. Namen, Herkunft und Jahrgangsbezug der Cuvées sind dabei ebenso relevant wie die Entwicklung des Betriebs seit 2005.