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Forjas del Salnés und das Val do Salnés
Forjas del Salnés gehört zur D.O. Rías Baixas und ist mit dem Val do Salnés verbunden. Geleitet wird das Weingut von Rodrigo Méndez, der das Projekt vor etwas mehr als zwanzig Jahren ins Leben rief. Damit steht hinter der Marke kein breit angelegtes Herkunftslabel ohne erkennbare Handschrift, sondern ein von einem Winzer und Weinmacher geführtes Weingutsprojekt.
Die geografische Zuordnung ist dabei mehr als eine Ortsangabe. Forjas del Salnés verfolgt den Anspruch, Unterschiede zwischen einzelnen Parzellen, Böden und Mikroklimata des Gebiets in den Weinen auszudrücken. Der Begriff Herkunft bezeichnet hier somit nicht nur die D.O. Rías Baixas, sondern auch die feinere Gliederung innerhalb des Territoriums.
Albariño und regionale rote Rebsorten
Albariño bildet einen wichtigen Teil der Markenwelt. Zugleich arbeitet Forjas del Salnés mit traditionellen roten Rebsorten der Region. Diese Verbindung erweitert den Blick auf das Val do Salnés über die weiße Seite hinaus, ohne die rote Ausrichtung von der Herkunft zu lösen.
Historisch bemerkenswert ist insbesondere die Entscheidung, auch Rotweine aus Sorten zu erzeugen, die zuvor vernachlässigt worden waren oder in Vergessenheit geraten sind. Damit bezieht Forjas del Salnés regionale rote Rebsorten ausdrücklich in sein Weingutsprofil ein.
Rückkehr nach Meaño
Zur jüngeren Entwicklung gehört die Rückkehr von Forjas del Salnés nach Meaño. Dort nahm das Weingut 2026 neue Anlagen in Betrieb. Dieser Schritt markiert eine weitere Phase in der Geschichte des Projekts und verknüpft seine aktuelle Arbeit wieder mit Meaño als Ort der Weingutsanlagen.
Für die Einordnung der Marke sind daher drei Ebenen entscheidend: die Zugehörigkeit zur D.O. Rías Baixas, die Verbindung zum Val do Salnés und die von Rodrigo Méndez geprägte Arbeit mit weißen wie traditionellen roten Rebsorten. Hinzu kommt der ausdrücklich parzellen-, boden- und mikroklimabezogene Herkunftsansatz.