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Ursprung in Peñafiel
Die Geschichte von Pago de Carraovejas beginnt 1987 in Peñafiel, Valladolid, an den Hängen von Carraovejas. Nach den ersten Aufbaujahren wurde 1991 erstmals geerntet. Eine weitere Entwicklungsphase setzte laut offizieller Markengeschichte 2007 mit dem Eintritt von Pedro Ruiz in das Projekt ein. Rechtlich tritt die Gesellschaft als ALMA CARRAOVEJAS, S.L. mit Sitz am Camino de Carraovejas in Peñafiel auf.
Das Valle de Carraovejas als eigener Bezugsrahmen
Die Marke beschreibt das Valle de Carraovejas als ein 220 Hektar umfassendes Weinbergsgebiet, von dem 160 Hektar in Produktion stehen. Dort sind Tempranillo, Cabernet Sauvignon und Merlot vertreten. Entscheidend für das Selbstverständnis ist nicht allein die Sortenangabe: Pago de Carraovejas führt seine Identität auf mehr als hundert Parzellen zurück, die nach Böden, Exposition, Ausrichtung und Erziehungssystem unterschieden werden. Damit wird die Herkunft innerhalb des eigenen Weinbergs präzise gegliedert.
Vinifikation mit eigenen Mikroorganismen
Eine konkrete Herstellungsentscheidung betrifft die Gärung: Pago de Carraovejas vinifiziert mit eigenen, auf der Finca vorkommenden Hefen und Milchsäurebakterien. Zusätzlich beschreibt die Bodega einen auf Schwerkraft basierenden Transport der Trauben. Beide Angaben markieren die Verarbeitung als Bestandteil der Markenidentität, ohne dass daraus pauschale Stil- oder Qualitätsurteile abgeleitet werden müssen.
Die Weinlinien
Zur eigenständigen Markenwelt gehören Pago de Carraovejas, El Anejón und Cuesta de las Liebres. El Anejón wird nur in außergewöhnlichen Jahrgängen erzeugt, Cuesta de las Liebres nur in einzigartigen Jahrgängen. Diese Einschränkungen sind Teil der offiziellen Einordnung der Linien und beziehen sich auf die jeweiligen Jahrgänge, nicht auf eine allgemeine Aussage über jede Abfüllung der Marke.